«Investieren dafür in Reisezentren»

Herr Schärli, warum beenden die SBB die Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern? An den 52 Stellen werden weniger als ein Prozent aller Billette verkauft, der Absatz ist insgesamt rückläufig. Zudem sind die Provisionen an den privaten Verkaufsstellen mit jährlich fünf Millionen Franken sehr hoch.

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Reto Schärli SBB-Mediensprecher

Reto Schärli SBB-Mediensprecher

Herr Schärli, warum beenden die SBB die Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern?

An den 52 Stellen werden weniger als ein Prozent aller Billette verkauft, der Absatz ist insgesamt rückläufig. Zudem sind die Provisionen an den privaten Verkaufsstellen mit jährlich fünf Millionen Franken sehr hoch.

Damit sterben die SBB-Schalter fast aus.

Der Entscheid wurde nicht leichtfertig gefällt. Das Kundenverhalten aber zeigt, dass sich viele an den Schaltern nur noch beraten lassen. Die SBB wollen dafür in moderne Reisezentren in den grösseren Bahnhöfen investieren.

Nicht alle Kunden sind flexibel. Wie fangen Sie diese auf?

Für ältere Kunden bieten wir mit Pro Senectute Schulungen an. Zudem führen wir rund um die Uhr eine Gratishotline. (sko)