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INTERNET: Wenig Freude an Vermittlern

Den Elektro-Installationsfirmen bereiten Plattformen, die sich zwischen Unternehmen und Endkunden schalten, Sorgen.

Wie Markus Füger an der Generalversammlung des Verbandes Thurgauer Elektro-Installationsfirmen (VThEI) betonte, sei es ziemlich sicher, dass «in der Zukunft der Wohnungsneubau massiv zurückgehen wird, denn eine Übersättigung wird in verschiedenen Regionen schon spürbar». Die Hoffnungen lägen «klar im Umbaubereich». Seine vor einem Jahr gemachte Prognose, wonach in Sachen Arbeitsauslastung «keine Panik aufkommen» dürfe, habe sich bewahrheitet. «Positiv stimmen mich die gute Auslastung in der Thurgauer Industrie und die allgemeinen Wirtschaftsentwicklungen im EU-Raum.» Füger gab sich zuversichtlich: «Ich bin überzeugt, dass wir auch im 2018 genügend Aufträge generieren können, welche die Gesamtauslastungen der festangestellten Mitarbeitenden ermöglichen wird.»

Eine zunehmende Bedeutung bekämen Internetplattformen, die sich zwischen den Unternehmern und den Endkunden schalten. Diese Entwicklung sei nicht toll, wohl aber dem «Zeitgeist des heutigen Einkaufsverhaltens» geschuldet. Konsequenzen spüren viele Betriebe: «Wir verlieren so den ersten Kontakt zum Endkunden und bezahlen eine Vermittlungsgebühr für einen ‹Durchlauferhitzer›». Die Bearbeitung von Kleinaufträgen werde so zunehmend aufwendiger und verteuere den internen Verwaltungsapparat. Die Folge, so Füger, seien «unklare Leistungsumschreibungen», die «unterschiedliche Kostenangebote» nach sich zögen. Füger rät den Firmen, diese Plattformen zu meiden. «Je weniger Unternehmen mitmachen, desto geringer ist der Erfolg dieser Internetvermittler.»

Sehr gute Resultate habe man mit dem Niveau-Check für neue Lernende erzielt. Der erste Test im Sommer 2017 hatte zur Folge, dass nur wenige Umteilungen vor Lehrbeginn etwa wegen ungenügender Leistungen vorgenommen werden mussten. «Die Noten bei den Startprüfungen in Mathe und Algebra in den Berufsschulen waren besser, weil die Lernenden besser darauf vorbereitet waren», sagte Füger. Aus Sicht des Verbandes ist klar: «Wir werden den Niveau-Check im 2018 wieder durchführen, nachdem wir verschiedene Anpassungen vorgenommen haben.» Praktisch unverändert scheint die Zahl jener zu sein, die 2018 eine Lehre in diesem Bereich beginnen. Waren es 2017 total 70 neue Lernende (46 Elektroinstallateure/24 Montage-Elektriker), so waren es im Frühling 2018 wiederum 68 (49/19). Keine Änderungen gab es an der Verbandsspitze, wurden doch alle Vorstandsmitglieder sowie die Revisoren bestätigt. (red)

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