Instruktoren nutzen Wissensvorsprung

MÜNCHWILEN. Am Samstag fand in Münchwilen der dritte kantonsübergreifende Weiterbildungskurs für Feuerwehr-Instruktoren statt. Rund 80 Teilnehmer erweiterten ihr Wissen in den Themen Methodik, Einsatzführung, Verhalten und Ausbildung.

Christoph Heer
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Instruktoren der Feuerwehr probieren einen neuen Wasserwerfer aus. (Bild: Christoph Heer)

Instruktoren der Feuerwehr probieren einen neuen Wasserwerfer aus. (Bild: Christoph Heer)

Es war der dritte Weiterbildungstag, an welchem die Feuerwehrinstruktoren aus den Kantonen Appenzell Innerrhoden sowie Ausserrhoden und dem Thurgau teilgenommen haben. Vorausschauend weiss man, dass im nächsten Jahr auch der Kanton St. Gallen daran teilnehmen wird. Der eintägige Kurs fand beim Feuerwehrdepot und dem angrenzenden Waldeggareal statt. Andreas Breitenmoser, Kommandant Stützpunkt Feuerwehr Münchwilen, amtete dabei als Kursleiter. Die technische Leitung hatte Michael Müller aus Herisau inne, während Gabriel Eisenring, Materialwart Münchwilen, als Kursadjutant amtete.

Wasserwerfer ausprobieren

Im Vordergrund standen vier Themenblöcke, in denen die Instruktoren ihr bereits vorhandenes Wissen vertiefen oder Neues erlernen konnten. Die Ausbildung an neuen Gerätschaften, wie etwa einem neuartigen Wasserwerfer oder neuen Hebekissen, verlangte von den Teilnehmern viel Konzentration ab. «Schliesslich soll der Instruktor einen Wissensvorsprung haben. Als Voraussetzung gilt auch, dass er sich bei Gerätschaften selbständig über deren Handhabung informiert und dann sein Wissen weitergeben kann», erklärte Andreas Breitenmoser.

Zusammenarbeit mit Medien

Die Fortbildung beschäftigte sich auch mit Einsatzführung von Grossereignissen und Methodik. Vor allem Video-Analyse und die Kamera-Führung seitens der Medien stiessen auf grosses Interesse. Journalist und Kameramann Beat Kälin brachte die Instruktoren in Sachen Medien auf dem Schadenplatz auf den neusten Stand betreffend Filmsequenz und Videoaufnahmen. Der neuste Weiterbildungskurs fand durchwegs positiven Anklang. Das bestätigten auch die Feuerwehr-Inspektoren Christian Stähli (Thurgau) und Robert Fässler (Appenzell). «Es wird intensiv und überkantonal zusammengearbeitet. Man soll über den Zaun schauen, miteinander arbeiten, voneinander lernen und profitieren, daher sind solche Kurstage unabdingbar für ein funktionierendes Feuerwehrwesen.»

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