Initiativen gegen Zersiedelung

Ab dem kommenden Freitag haben die Initianten der beiden Thurgauer Kulturlandinitiativen sechs Monate Zeit, um die nötigen Unterschriften für das Zustandekommen zu sammeln. Mitinitiant Josef Gemperle ist gemäss der «Ostschweiz am Sonntag» zuversichtlich.

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Ab dem kommenden Freitag haben die Initianten der beiden Thurgauer Kulturlandinitiativen sechs Monate Zeit, um die nötigen Unterschriften für das Zustandekommen zu sammeln. Mitinitiant Josef Gemperle ist gemäss der «Ostschweiz am Sonntag» zuversichtlich. Das Initiativkomitee hat 100 Mitglieder und wird von 18 Organisationen unterstützt.

Mit einer Verfassungs- und einer Gesetzesinitiative wollen die Initianten landwirtschaftlich genutztes Land vor der Überbauung schützen. Die Fläche des Baulands soll im Thurgau eingefroren werden. Die Fläche in den Siedlungsgebieten könne so haushälterischer genutzt werden. Kommt die Initiative zustande, wäre gemäss der «Ostschweiz am Sonntag» der Thurgau der dritte Kanton, der über ein solches Anliegen abstimmt. Widerstand erwartet Gemperle von der SVP und der FDP, den Wirtschaftsverbänden und einzelnen Gemeinden, die eine Einschränkung des Wachstums befürchten. (red.)