Initiative will Lohn von Stadtammann kürzen

FRAUENFELD. Der Stadtammann von Frauenfeld soll statt über 250'000 Franken nur noch 200'000 Franken im Jahr verdienen. Eine entsprechende Volksinitiative ist bei der Stadtkanzlei mit 900 Unterschriften eingereicht worden.

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Der Frauenfelder Stadtammann Carlo Parolari soll nach dem Willen der Unterzeichnenden weniger Lohn erhalten. (Bild: Donato Caspari/Archiv)

Der Frauenfelder Stadtammann Carlo Parolari soll nach dem Willen der Unterzeichnenden weniger Lohn erhalten. (Bild: Donato Caspari/Archiv)

Die Initiative «200'000 Franken sind genug» will auch die Gehälter der nebenamtlichen Stadträte des Thurgauer Kantonshauptorts beschränken. Für ein 50-Prozent-Pensum sollen sie nur noch 80'000 statt wie bisher 100'000 Franken bekommen.

Die Unterschriften von 900 Stimmberechtigten seien «ein starkes Signal an Stadt- und Gemeinderat», teilte das Initiativkomitee um den «Bund der Steuerzahler» (BDS) am Freitag mit. Für eine kommunale Initiative sind in Frauenfeld 700 Unterschriften nötig.

Der Frauenfelder Stadtammann gehöre mit über 250'000 Franken, ohne Spesen, zu den Spitzenverdienern unter den Schweizer Stadtpräsidenten, schreibt das Komitee. Der Gemeinderat habe es verpasst, die «exorbitanten Bezüge auf ein vernünftiges Mass zu korrigieren». (sda)

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