In zwölf Tagen entsteht Holzkohle

Als Höhepunkt wochenlanger Aufbauarbeit wird diesen Freitag der Kohlenmeiler bei der Kartause entzündet.

Merken
Drucken
Teilen

Warth. Vor einigen Jahren hat die Kartause Ittingen das uralte Köhlerhandwerk wieder aufleben lassen. Auch heuer hat Köhlermeister Kurt Wild unter Mithilfe des Werkbetriebs der Kartause in wochenlanger Arbeit 50 Ster Buchenholz aufgeschichtet und mit Erde überdeckt. Am kommenden Freitag soll der Kohlenmeiler entzündet werden. Danach beginnt für den Köhler für rund zwölf Tage ein 24-Stunden-Betrieb, denn am Meiler muss alle zwei bis drei Stunden gearbeitet werden. Am Ende wird die fertige Kohle mit Hacke und Rechen herausgeholt, gekühlt und in Säcke abgepackt.

Zum Jahr des Waldes steht nicht nur der Kohlenmeiler im Mittelpunkt, sondern der Wald an sich. Seit dem 12. Juli gibt es im Ittinger Wald einen Waldbilderweg mit vier Tafeln und vielen Informationen.

Treffpunkt für den Rundgang zu den Waldbildern und die Entzündung des Kohlenmeilers ist am Freitag um 17 Uhr auf dem Parkplatz der Kartause.

Infos zum Waldbilderweg unter www.waldbilder.tg.ch. (red.)