«In Zukunft eine sichere Mobilität»

Für Stadtrat Urs Müller (Departement Bau und Verkehr) ist das Mobilitätskonzept ein wichtiges Planungsinstrument. Herr Müller, wieso braucht Frauenfeld das Mobilitätskonzept?

Drucken
Teilen
Urs Müller Stadtrat und Departementsvorsteher Bau und Verkehr (Bild: pd)

Urs Müller Stadtrat und Departementsvorsteher Bau und Verkehr (Bild: pd)

Für Stadtrat Urs Müller (Departement Bau und Verkehr) ist das Mobilitätskonzept ein wichtiges Planungsinstrument.

Herr Müller, wieso braucht Frauenfeld das Mobilitätskonzept?

Die wachsende Stadt Frauenfeld will die kommenden Herausforderungen im Verkehr ganzheitlich und langfristig anpacken. Mit dem von Stadt und Kanton gemeinsam erarbeiteten Mobilitätskonzept zeigen wir auf, wie auch in Zukunft eine komfortable und sichere Mobilität gewährleistet werden soll.

Was entgegnen Sie der Kritik, dass das Mobilitätskonzept noch zu wenig konkret ist?

Ich kann nachvollziehen, dass dieses Konzept für einzelne Bürger auf zu hoher Flugebene ist. Sie interessieren sich mehr für Massnahmen auf der Projektebene, wo es konkret wird. Da werden dann auch wieder viele Partikularinteressen zusammentreffen. Für uns ist das Mobilitätskonzept aber ein notwendiges Planungsinstrument, um die verschiedenen Massnahmen bestmöglich aufeinander abzustimmen. So können wir für den Verkehr in der Stadt die effizienteste Wirkung erzielen und Synergien in verschiedenen Bereichen nutzen.

Wie sieht der Zeitplan für das erste Realisierungsprojekt aus, die Sanierung Bahnhofstrasse West?

Der Gemeinderat hat die Botschaft verabschiedet. Es folgen die öffentliche Auflage und die Projektgenehmigung respektive Zusicherung des Gemeindeanteils an den Kanton als Bauherrn durch den Stadtrat. Dann kann 2016 gebaut werden. (ma)

Aktuelle Nachrichten