In Steckborn entsteht ein zentraler Standort für den Tourismus

STECKBORN. Am Samstag eröffnete Tourismus Steckborn eine Geschäftsstelle. Dies als Shop in der Drogerie Brunnschweiler.

Ingrid Meier
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Tourismusshop in der Drogerie. (Bild: Ingrid Meier)

Tourismusshop in der Drogerie. (Bild: Ingrid Meier)

«Es ist noch nicht alles so, wie es sein soll – aber es entwickelt sich», meinte Matthias Brunnschweiler am Samstagmorgen beim Eröffnungsapéro von Steckborn Tourismus in seiner Drogerie an der Seestrasse. Bald könne man, so Brunnschweiler, unter «steckborntourismus» auch im Internet Veranstaltungen abfragen und sich über freie Hotel- und Gästezimmer informieren. Matthias Brunnschweiler ist Präsident der HGT (Handel Gewerbe Tourismus) Steckborn und war in dieser Position konfrontiert mit der Notwendigkeit neben dem Milizsystem des Gewerbes, wie er sagte, dem Tourismus eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen. Man habe dann in Zusammenarbeit mit Behörden und Vereinsmitgliedern die Idee eines Shops im Shop in seiner zentral gelegenen Drogerie entwickelt.

Idealer Standort

Der Standort – so fanden die Gäste bei der Eröffnung – sei ideal: Mitten im Städtli, gegenüber der Migros an der Seestrasse. An der Wand vor dem Eingangsbereich prangt bereits eine grosse Metalltafel mit der Internetadresse von Steckborntourismus und Veranstaltungs-Flyern.

Brunnschweiler informierte, dass seine Mitarbeiterinnen geschult seien, Auskünfte zu geben, falls er einmal abwesend sei. Er erwähnte auch, dass der Tourismus in Steckborn noch entwicklungsbedürftig sei. Steckborn sei früher eher Industriestandort denn Tourismusregion gewesen. Da gäbe es eben heute noch Nachholbedarf. Nachhelfen will auch Nicole Schütz, Koordinatorin vom Tourismus Untersee, einem grenzüberschreitenden Verband mit Sitz in Gailingen, dem sich Steckborn angeschlossen hat.

Vernetzung fördern

Auch sie war bei der Eröffnung anwesend und erklärte die Ziele und Angebote des Dachverbandes, dem acht Unterseegemeinden angehören. So wolle man die Vernetzung und den Informationsaustausch unter den Gemeinden fördern, Basisarbeit leisten, Prospekte erstellen und Auskünfte geben.

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