«In Frauenfeld kaufte ich eine Wolldecke»

Morgen um 20 Uhr zeigt der Berner Komiker Massimo Rocchi im Casino sein neues Bühnenprogramm «EUä». Rocchi verbindet aber nicht nur etwas mit Europa, sondern auch mit Frauenfeld. Herr Rocchi, was wissen Sie über Frauenfeld?

Merken
Drucken
Teilen
Massimo Rocchi Komiker und Ehrendoktor aus Bern. (Bild: Ralph Ribi)

Massimo Rocchi Komiker und Ehrendoktor aus Bern. (Bild: Ralph Ribi)

Morgen um 20 Uhr zeigt der Berner Komiker Massimo Rocchi im Casino sein neues Bühnenprogramm «EUä». Rocchi verbindet aber nicht nur etwas mit Europa, sondern auch mit Frauenfeld.

Herr Rocchi, was wissen Sie über Frauenfeld?

Frauenfeld ist der Geburtsort einer meiner besten Freunde und Top-Autoren der Schweiz: André Küttel. Im Februar 2003 hatte ich die Ehre, das neu umgebaute Casino in Frauenfeld zu eröffnen. Drei Wochen später begann meine Tournée mit dem Circus Knie durch die Schweiz. In Frauenfeld kaufte ich mir eine wunderbare Wolldecke, da es in meinem Wohnwagen zu kalt war.

Erklären Sie bitte einmal einem Thurgauer, was «äuä» beziehungsweise «euä» heisst.

EU ist Europa und «Äuä» ein berndeutscher Ausdruck. Die Mischung gibt «EUä». So habe ich mein aktuelles Bühnenprogramm aufgebaut: ein Pingpong zwischen uns und den Europäern. Als Komiker spiele ich mit jeder Option: ein Pingpong zwischen Hollande und Merkel gegen Maurer und Leuthard.

Warum lohnt es sich als EU-Kritiker, Ihr Programm anzusehen?

Es lohnt sich, meinen Theaterabend anzuschauen, um zwei Stunden Spass ohne Handy zu erleben. Ich mache keine Politik, sondern Unterhaltung mit unserem Alltag.

Dürfen Besucher an der Abendkasse auch mit Euro bezahlen und zu welchem Kurs wird der umgerechnet?

In der Schweiz kann man auch mit Rechnung bezahlen, weil der Schweizer bezahlt sowieso. So ist es auch mit Brüssel: Mit oder ohne in Europa zu sein, bezahlen müssen wir sowieso. Euro sind willkommen, Rückgeld ist aber in Franken. (hil)