In einigen Gemeinden schon in Kraft

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In verschiedenen der beteiligten Gemeinden ist das neue Regio-Baureglement mittlerweile gültig. Als erste Gemeinde hat Stettfurt schon im vergangenen Winter vom Kanton grünes Licht erhalten. In Felben-Wellhausen hat die Gemeindeversammlung das Papier am 22. Mai angenommen. Vorbehältlich der Genehmigung durch das Departement für Bau- und Umwelt (DBU) soll es per 1. Januar 2018 gelten, ist von Gemeindepräsident Werner Künzler zu erfahren.

In Herdern hat das DBU das neue Reglement im Juni genehmigt. «Der Gemeinderat hat es per 1. Juli in Kraft gesetzt», sagt Gemeindepräsident Ulrich Marti. Seit dem 1. August ist das neue Baureglement auch in Hüttwilen rechtskräftig. Auch die Frage, welche Bauzonen es in der Gemeinde gibt, sei damit geklärt worden, sagt Gemeindepräsident Hanspeter Zehnder. Der Gemeinderat plane noch gewisse Umzonungen, um die Emissionen im Dorf zu reduzieren und um gleichzeitig gute Bedingungen für das ortsansässige Gewerbe zu schaffen. In Homburg hat eine ausserordentliche Gemeindeversammlung Mitte September Ja gesagt zum neuen Baureglement. Hier musste der Gemeinderat nochmals über die Bücher, nachdem der Kanton Ende vergangenen Jahres eine erste Version als «nicht genehmigungsfähig» taxiert hatte.

In Warth-Weiningen lief die öffentliche Auflage vergangene Woche ohne Einsprachen ab. Laut Gemeindepräsident Hans Müller soll das Reglement an der Budgetversammlung vom 12. Dezember traktandiert werden. Danach gehen Baureglement und Zonenplan ans DBU zur Genehmigung. Die Inkraftsetzung ist für das zweite Quartal 2018 geplant. In Gachnang ist nach der zweiten öffentlichen Auflage im Juni eine Einsprache eingegangen. Offen ist, ob die Einsprache zurückgezogen wird, andernfalls wird der Gemeinderat darüber befinden. Gemeindepräsident Matthias Müller hofft, das Reglement auf den 1. April in Kraft setzen zu können. Es sei denn, es entwickle sich aus der Einsprache ein Rekursverfahren. (hil)