In der Tradition des Erwachsenenbildungs-Pioniers Fritz Wartenweiler

Der Frauenfelder Fritz Wartenweiler (1889 bis 1985) gilt als Begründer der Erwachsenenbildung. Der Philosoph und Philologe war auch Doktor der Pädagogik.

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Der Frauenfelder Fritz Wartenweiler (1889 bis 1985) gilt als Begründer der Erwachsenenbildung. Der Philosoph und Philologe war auch Doktor der Pädagogik. 1919 gründete Wartenweiler das Volksbildungsheim Nussbaum an der Staubeggstrasse in Frauenfeld, die erste Institution dieser Art in der Schweiz. Später baute er im Kanton Aargau ein weiteres Volksbildungsheim auf. Wartenweiler war Mitbegründer des Vereins «Freunde schweizerischer Volksbildungsheime». 1955 war er im Patronatskomitee des neugegründeten «Schweizerischen Hilfswerks für aussereuropäische Gebiete» (später Helvetas). Er wirkte als Schriftsteller, unter anderem für das bekannte «Schweizerische Jugendschriftenwerk». Wartenweiler verfolgte die Idee des lebenslangen Lernens. Der Frauenfelder lehrte selber zwei Jahre an einer Heim-Volkshochschule in Dänemark, die von Nikolai Frederik Severin Grundtvig gegründet worden war. Der dänische Pädagoge gründete 1844 die erste Volkshochschule. Grundtvigs Idee einer Ergänzung zur staatlichen Schule gründete auf dem Konzept des lebendigen Worts zwischen Schüler und Lehrer. (ma)