«In der Gestaltung der Kurse sind alle frei»

Nachgefragt zum Ferienpass-Programm 2017

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Das Angebot des Ferienpasses ist verglichen mit den Vorjahren dünner. Stimmt das?

Ich bin erst seit 1. Juni im Amt und sehe nächstes Jahr tiefer in die Entwicklung des Ferienpass-Angebots. Aber wenn ich das Programm der vergangenen Jahre anschaue, kann ich das so nicht bestätigen. 2015 hatten wir 15 Angebote, im Vorjahr 16 Angebote und dieses Jahr sind es 14. Klar wäre es schön, wenn noch mehr angeboten würde.

Wie kommen die Angebote zu Ihnen als Verantwortlicher der Stadt?

Die Angebote werden von den Veranstaltern bei der Stadt gemeldet. Das können Private sein, aber auch Vereine, die zum Beispiel durch die Gelegenheit ihren Sport der jungen Bevölkerung weitergeben und so auch neue Mitglieder gewinnen können. Die Kinder und Jugendlichen haben gleichzeitig ihren Spass und lernen etwas Neues kennen – eine Win-win-Situation also.

Bekommen Sie aus der Bevölkerung auch Rückmeldungen?

Viele finden es «dä Plausch», dass es dieses Angebot gibt, denn nicht alle Familien können sich Ferien leisten oder so lange wegfahren, wie die Schulferien im Sommer dauern. Die Kurse werden gerne besucht.

Geben Sie den Kursleitern Vorgaben in Bezug auf Zeit, Inhalt und Kosten?

Nein, die Angebote werden uns nur gemeldet, die Anbieter sind frei. Manchmal gibt es eine teilweise Kostenübernahme durch Vereine, so wie zum Beispiel dieses Jahr beim Babysitterkurs, bei welchem der Frauenverein die Hälfte der Kosten trägt.

Warum fanden am ersten Mittwochnachmittag der Ferien sechs Angebote gleichzeitig statt, dafür weniger in der zweiten und dritten Ferienwoche?

Das weiss ich nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass die Anbietenden Randzeiten wählen, da sie vielleicht auch noch in die Ferien fahren.

Es fehlen Angebote für Kindergartenkinder. Kann die Stadt da etwas ändern?

Nein. Aber es ist eine Anregung für Interessierte, sich mit neuen Ideen bei der Stadt zu melden.

Wer eine Ferienpass-Idee hat, kann sich bei Stadtrat Jonas Füllemann unter jonas.fuelle mann@steckborn.ch melden.