«In der Behörde ist ein guter Mix entscheidend»

In eineinhalb Monaten wird der Gemeinderat von Wängi neu gewählt. Mit den Rücktritten von André Anner (SVP) und Markus Nägeli (CVP) bestehen zwei Vakanzen. Die 60jährige Wängemerin Margrit Bösiger, Geschäftsstellenleiterin der CVP Thurgau, hat ihre Kandidatur eingereicht.

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Margrit Bösiger Kandidatin Gemeinderat Wängi (Bild: pd)

Margrit Bösiger Kandidatin Gemeinderat Wängi (Bild: pd)

In eineinhalb Monaten wird der Gemeinderat von Wängi neu gewählt. Mit den Rücktritten von André Anner (SVP) und Markus Nägeli (CVP) bestehen zwei Vakanzen. Die 60jährige Wängemerin Margrit Bösiger, Geschäftsstellenleiterin der CVP Thurgau, hat ihre Kandidatur eingereicht.

Was hat Sie dazu bewegt zu kandidieren?

Ich lebe seit bald 30 Jahren mit meiner Familie in Wängi und das sehr gerne. Mich interessiert, was in der Gemeinde läuft, was die Menschen hier bewegt, und auch die politischen Themen. Ich möchte praktisch arbeiten und das in einem guten Team.

Was macht ein gutes Team aus?

In der Behörde ist eine ausgewogene Durchmischung der Mitglieder wichtig. Damit meine ich den beruflichen und familiären Hintergrund, das Alter, ob Mann oder Frau. Verschiedene Sichtweisen führen zu guten Lösungen. Ich kann als Familienfrau und CVP-Geschäftsstellenleiterin, mit meiner Erfahrung aus der Vereinsarbeit und der langjährigen Tätigkeit im Bank- und Treuhandwesen zum Gemeindewohl beitragen.

Was genau wollen Sie denn

in Wängi bewirken?

Vom jetzigen Standpunkt aus ist das schwierig zu sagen. Ich sehe nicht in den Gemeinderat hinein und muss auch zuerst gewählt werden. Wängi muss sich neuen Herausforderungen stellen wie der Ausgestaltung der Sozialhilfe, der Pflegefinanzierung oder Umweltfragen. Das würde ich gerne anpacken.

Wenn wir bei den Aufgaben sind: Herr Anner hat sich um den Bereich öffentliche Sicherheit, Herr Nägeli um Tiefbau gekümmert. Haben Sie ein Wunschressort?

Grundsätzlich würde ich jedes Ressort übernehmen. Der Gemeinderat macht das dann auch unter sich aus. Wichtig ist mir die Sorge um Mensch und Umwelt. Meine Themen sind Soziales, Kultur, Gesundheit und Familie, diesbezüglich auch die Finanzierung – analog zu meiner Parteigesinnung.

Wie lange sind Sie denn schon

in der CVP?

Schon lange, ungefähr 25 Jahre. Seit 2003 bin ich Geschäftsstellenleiterin und Parteisekretärin, für die CVP war ich auch kurze Zeit Mitglied des Grossen Rates des Kantons Thurgau.

Haben Sie noch ein anderes politisches Amt belegt?

Ja, einige. Während vieler Jahre war ich in Wängi RPK-Mitglied der Schulgemeinde, Präsidentin der Frauengemeinschaft und Mitglied des Pfarreirates der Katholischen Kirchgemeinde. Derzeit bin ich als Revisorin der Kirchgemeinde und als Lektorin in den katholischen Gottesdiensten tätig. (tva)