Impfungen für obligatorisch erklären

FRAUENFELD. Der Kanton Thurgau hat eine Verordnung zum neuen Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (Epidemiengesetz) erarbeitet. Diese regelt den Vollzug des Bundesgesetzes.

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FRAUENFELD. Der Kanton Thurgau hat eine Verordnung zum neuen Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (Epidemiengesetz) erarbeitet. Diese regelt den Vollzug des Bundesgesetzes. Gemäss dieser Verordnung ist der Regierungsrat etwa für die Anordnung von obligatorischen Impfungen gemäss dem Epidemiengesetz zuständig, schreibt die Staatskanzlei in einer Mitteilung. Im Gesetz heisst es, dass die Kantone Impfungen von gefährdeten Bevölkerungsgruppen, von besonders exponierten Personen und von Personen, die bestimmte Tätigkeiten ausüben, für obligatorisch erklären können.

Wesentlich bei den Massnahmen ist unter anderem, dass die Kantone die Aufgabe haben, den Impfstatus von Kindern und Jugendlichen während der obligatorischen Schulzeit regelmässig zu überprüfen, und dass ein Pandemieplan Thurgau erstellt wird. In Kraft tritt die neue Verordnung auf den 1. Mai 2016. (red.)