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Immer unter Strom in allen Lebenslagen

Nichts ist beruhigender, als zu wissen, dass die Notstromversorgung läuft. Dies ist beim Melken und Käsen auf der Alp nicht anders als in der Zivilschutzanlage Schollenholz. Im Falle eines Falles braucht es einfach genügend Pfuus auf der Leitung und Saft im Kabel.
Stefan Hilzinger

Nichts ist beruhigender, als zu wissen, dass die Notstromversorgung läuft. Dies ist beim Melken und Käsen auf der Alp nicht anders als in der Zivilschutzanlage Schollenholz. Im Falle eines Falles braucht es einfach genügend Pfuus auf der Leitung und Saft im Kabel. Man will schliesslich sehen, mit wem man sich im tiefen Keller beim Jassen die Zeit um die Ohren schlägt.

Stolze 135 Kilowatt respektive 184 PS leistet der Schiffsdiesel im Schollenholz. Unter Aufsicht eines Fachmanns für Bevölkerungsschutz, der eigens aus Bern nach Frauenfeld abkommandiert worden ist, hat der Motor vergangene Woche während 24 Stunden bewiesen, dass er gut im Schuss ist und in jeder erdenklichen Not für den notwendigen Strom sorgen wird.

Ja, der Motor strotzt nur so vor Kraft. Er gibt unter Volllast sogar mehr Strom ab, als die Anlage benötigt. Sicherheitshalber haben die Frauenfelder Zivilschutzverantwortlichen einige Heizlüfter als Verbraucher angeschlossen. Ist ja gut und recht. Es hat den eher grau-feuchten Kellern sicher nicht geschadet.

Doch es gibt Verbesserungspotenzial. In zehn Jahren steht der nächste Stresstest an. Dann einfach Racletteöfeli statt Heizlüfter anhängen und das Quartier zum Zmittag einladen.

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