«Im Thurgau gibt es leider keine Berge»

Der gebürtige Thurgauer Reto Bommer (54) eröffnete Anfang Juli den «CafeLaden» in Schwyz. Das Projekt ist eine Verschmelzung aus Bio-Café und Kleiderbörse. Bis vor kurzem war er in Frauenfeld wohnhaft und leitete das Büro Zürich des Strassenmagazins «Surprise».

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Reto Bommer Der Frauenfelder gründete den «CafeLaden» in Schwyz (Bild: pd)

Reto Bommer Der Frauenfelder gründete den «CafeLaden» in Schwyz (Bild: pd)

Der gebürtige Thurgauer Reto Bommer (54) eröffnete Anfang Juli den «CafeLaden» in Schwyz. Das Projekt ist eine Verschmelzung aus Bio-Café und Kleiderbörse. Bis vor kurzem war er in Frauenfeld wohnhaft und leitete das Büro Zürich des Strassenmagazins «Surprise».

Wie kamen Sie auf die Café-Idee?

Schon immer war es mein Traum, ein Café zu eröffnen. Auch wollte ich mit meiner künftigen Frau Isabel zusammenziehen, mit welcher ich zuvor in einer Fernbeziehung Hamburg–Zürich gelebt hatte.

Wieso wenden Sie sich dem Thurgau ab und wählen Schwyz als neuen Lebensort?

Seit meiner Kindheit, die ich in Chur verbracht habe, liebe ich die Berge. Frauenfeld hat deren leider keine.

Was bieten Sie in Ihrem Café überhaupt an?

Dort gibt es Backwaren, kleinere Mittagessen und natürlich guten Kaffee. Die Produkte sind biologisch und mehrheitlich aus der Region.

Was ist die Überlegung hinter ihrem Ladenkonzept?

Während ich vor allem das Café betreuen werde, kümmert sich meine Partnerin um den Secondhand-Kleiderladen. Isabel ist gelernte Schneiderin und sie arbeitete bereits vorher in einem Secondhand-Laden.

Wo haben Sie backen gelernt?

Nach meiner Ausbildung zum Konditor-Confiseur in Chur habe ich bei Sprüngli mein Meisterdiplom absolviert. (zam)