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Im Rhythmus der Moderne

Das Historische Museum Thurgau lädt diesen Sonntag zur Konzertmatinée ins Rathaus ein. Ein Trio bringt mit Flöte, Piano und Viola die Klangwelten von Barock, Industrie und Globalisierung zusammen.
Claudia von Wartburg (Flöte).

Claudia von Wartburg (Flöte).

«Rasendes Zeitmass»: So ist ein Stück aus dem Jahr 1922 von Paul Hindemith überschrieben. Es bringt zum Ausdruck, wie rastlos man bereits vor hundert Jahren war. Das Historische Museum Thurgau thematisiert mit einer Konzertmatinee diesen Sonntag, 21. Januar, den Fortschritt im Zuge globaler Entwicklungen seit Beginn der Industrialisierung. Beginn im Rathaus ist um 11 Uhr.

Der Prozess setzt im Thurgau bereits im Barock ein. Während an den europäischen Höfen noch Perücken und galante Tänze tonangebend sind, schuften die Menschen in Hauptwil in der Manufaktur. Das Trio mit Flötistin Claudia von Wartburg, Pianistin Hiromi Ikei und Anton Vilkhov an der Viola bringt die Klangwelten von Barock und Globalisierung zusammen. Die historisch kommentierte Matinee lässt den Barockkomponisten Franz A. Hoffmeister auf Albert Roussel treffen, der mit «Krishna» auf die globalen Vernetzungen hinweist. Mélanie Bonis’ «Suite en Trio» von 1903 steht für die Frauenarbeit in der Industrie, während Werke von Prokofjew den Rhythmus von Maschinen zur Geltung bringen. Das Kollektenkonzert wird eingerahmt von historischen Texten durch Kurator Dominik Schnetzer und einem Apéro. (red)

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