Im Kerngeschäft zugelegt

Die Raiffeisenbank am Bichelsee konnte letztes Jahr ihr 7000. Mitglied begrüssen. Obwohl die Bilanzsumme sich erhöht hat, fiel der Bruttogewinn tiefer aus.

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BICHELSEE. Die Verantwortlichen der Raiffeisenbank am Bichelsee sind mit dem Geschäftsjahr 2012 zufrieden. 104 neue Mitglieder sind im letzten Jahr der Genossenschaftsbank beigetreten. Ende 2012 zählte die Bank 7014 Mitglieder. Die Bilanzsumme stieg um 3,7 Prozent auf 647 Millionen Franken. Dies sei auf erfreuliche Zuwachsraten im Kerngeschäft zurückzuführen, teilt die Bank mit. Die Hypothekarforderungen nahmen um 4,3 Prozent auf 569 Millionen Franken zu. Die gute Baukonjunktur im Hinterthurgau und im Tösstal habe dieses Resultat ermöglicht, sagt Ruedi Bleichenbacher, Vorsitzender der Bankleitung. Auch im Bereich der Kundengelder sei ein ausserordentliches Wachstum von 5 Prozent erzielt worden.

Weniger Bruttogewinn

«Trotz stetigem Druck auf die Zinsmarge und dem von Unsicherheiten geprägten Umfeld können wir ein robustes Ergebnis vorlegen», sagt Bleichenbacher. Der Bruttogewinn war 2012 mit 4 Millionen Franken 3,6 Prozent tiefer als im Vorjahr Der Jahresgewinn beträgt 910 000 Franken (4 Prozent tiefer als im Vorjahr). Die Position freie stille Reserven – ein wichtiges Element der Eigenmittel der Bank – konnte um 2,5 Millionen erhöht werden.

Risiken im Griff

Die Risikosituation der Raiffeisenbank am Bichelsee sei nach wie vor sehr gut, informiert die Bankleitung. Für Verluste und Wertberichtigungen hätten nur 3000 Franken eingesetzt werden müssen. Die Eigenmittelsituation sei auch nach den Investitionen in den Neubau in Turbenthal sehr komfortabel. Der Deckungsgrad der Eigenmittel betrug Ende 2012 182 Prozent. «Bei der Kreditvergabe agiert die Bank vorsichtig», sagt Bleichenbacher. «Wir wollen so eventuellen Überhitzungstendenzen im Liegenschaftenmarkt keinen Vorschub leisten.» (red.)