Im Gedenken an Ueli Diem

Unter grosser Anteilnahme wurde am 18. Januar in Diessenhofen Ueli Diem zu Grabe getragen. Der Beerdigungsgottesdienst wurde auf dem Friedhof und in der Stadtkirche auf eine sehr feine Art von Pfarrer Jürgen Ringling gehalten. Das Licht der Welt erblickte Ueli Diem 1926 in Winkeln bei St. Gallen.

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Unter grosser Anteilnahme wurde am 18. Januar in Diessenhofen Ueli Diem zu Grabe getragen. Der Beerdigungsgottesdienst wurde auf dem Friedhof und in der Stadtkirche auf eine sehr feine Art von Pfarrer Jürgen Ringling gehalten. Das Licht der Welt erblickte Ueli Diem 1926 in Winkeln bei St. Gallen. Er wuchs im Sedel ganz nahe an den Geleisen der Appenzeller Bahn auf. Und die SBB wurden dann auch sein erster Arbeitgeber. Im Gleisbau verdiente er sich sein erstes Geld.

Noch als junger Bursche zog er mit seinem jüngeren Bruder Albert nach Diessenhofen, wo er 1951 Ida Jucker heiratete. Fortan arbeitete Ueli in einer Möbelfabrik, wo er die Bearbeitung von Holz in allen Variationen kennenlernte. 1958 wurde dem Paar der Sohn Markus und zehn Jahre später der Sohn Roger geboren. Das Wohlergehen seiner Familie war Ueli Diem stets das Wichtigste im Leben.

Sein grosses Wissen in der Behandlung von Holz nutzte er zum Bau von zwei eigenen Motorbooten, auf welche er sehr stolz war. Weitere Leidenschaften waren die Malerei von Landschaften und die Musik. 1990 wurde er nach 32 Jahren als Werkstattschreiber und Archivar in der SIG Neuhausen pensioniert. Ueli Diem genoss mit seiner Frau danach viele unbeschwerte Jahre und hielt immer Kontakt zu den Turnern, Freunden und Bekannten. Zuletzt litt er an einer unheilbaren Krankheit. Er hat diese tapfer ertragen, bis ihn am 11. Januar die letzten Kräfte verliessen. (ge)

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