Ihre närrischen Verse sind bissig und gefürchtet

In Wängi gibt es keine Fasnacht ohne die Schnitzelbänkler. Die Hexenzünfter, Brügglischränzer und neu auch die Wöschwiiber zogen von Beiz zu Beiz.

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Die Schnitzelbänkler der Hexenzunft waren als Beatles unterwegs. (Bild: pd)

Die Schnitzelbänkler der Hexenzunft waren als Beatles unterwegs. (Bild: pd)

WÄNGI. «De Peter Spuhler isch scho lang im Nationalrot gsesse, jetzt hät er müesse höre, will ihn d'Firma arg tuet stresse. Im Nationalrot merkt da keine, es brucht au kein Ersatz, es hockt jo sowieso sit Johre niemer uf dem Platz.» – Den Rücktritt des Thurgauer SVP-Nationalrates unter die närrische Lupe zu nehmen, hat sich für die Schnitzelbänkler der Hexenzunft geradezu anerboten. Pilzköpfig und in bunten Klamotten zogen sie über die Fasnachtstage in Wängi von Gasthof zu Gasthof. Viele der Verse untermalten sie mit Songs von den Beatles.

Zur Zeit der Beatles entdeckte die Jugend die berauschende Wirkung des Hanfs. Eine der Verse war denn auch dem «Hanfjörg» gewidmet: «Als Nationalrotspräsident isch üsen Hansjörg prominent und sini Meinig, die isch gfrogt, au wenn's um Hanf und Kiffe got. Denn d'Politik, das isch bekannt, die schafft viel Stress und Hanf entspannt.» (red.)