IHK sagt Nein zu beiden Initiativen

Parolen Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Thurgau lehnt die Atomausstiegs-Initiative auf Bundesebene ab. Mit der Initiative müssten 2017 drei der fünf Kernkraftwerke überstürzt abgeschaltet werden. Eine solche chaotische Sofortabschaltung sei kontraproduktiv, teilt die IHK mit.

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Parolen Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Thurgau lehnt die Atomausstiegs-Initiative auf Bundesebene ab. Mit der Initiative müssten 2017 drei der fünf Kernkraftwerke überstürzt abgeschaltet werden. Eine solche chaotische Sofortabschaltung sei kontraproduktiv, teilt die IHK mit. Sie würde zu weniger Versorgungssicherheit und hohen Kosten führen.

Auch die Schul-Initiative lehnt die IHK ab. Die Einführung des Lehrplans «Volksschule Thurgau» befinde sich auf gutem Weg. Positiv zu werten sei die Stärkung der Mint-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und ein eigenes Gefäss für die Berufswahl. Die Annahme der Volksinitiative würde gemäss IHK einen schwerfälligen und teuren Umweg bedeuten. Die von den Initianten geforderte Möglichkeit einer Volksabstimmung über den Lehrplan und die Stundentafeln würde keinen Sinn machen. Der IHK-Vorstand empfiehlt, zu beiden Initiativen ein Nein in die Urne zu legen. (red.)