IHK lehnt neue Steuern ab

FRAUENFELD. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Thurgau hat ihre Empfehlungen zum Urnengang vom 14. Juni bekanntgegeben. Die Erbschaftssteuer-Initiative verlange eine neue Erbschaftssteuer auf Bundesebene. «Hauptleidtragende wären unsere Familienunternehmen.

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FRAUENFELD. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Thurgau hat ihre Empfehlungen zum Urnengang vom 14. Juni bekanntgegeben. Die Erbschaftssteuer-Initiative verlange eine neue Erbschaftssteuer auf Bundesebene. «Hauptleidtragende wären unsere Familienunternehmen. Die neue Steuer würde bei ihnen zu einem hohen Mittelabfluss führen und damit Investitionen und Arbeitsplätze gefährden. Besteuert würden nicht mehr die Erben, sondern der Nachlass», schreibt die IHK Thurgau. Der Vorstand habe einstimmig die Nein-Parole beschlossen. Ebenfalls Nein sagt er zur Änderung des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen und damit zu einer neuen Mediensteuer. Die Vorlage führe zu einer Mehrbelastung der Unternehmen. Ein Nein empfiehlt die IHK Thurgau auch zur Stipendien-Initiative, weil sie massiv höhere Kosten verursache und den Föderalismus ausheble. (red.)