IHK gegen Altersreform

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AHV Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Thurgau empfiehlt, die beiden Vorlagen zur ­Altersreform abzulehnen. Denn der demografische Wandel in der Schweiz verlange nach einer echten Reform zur Sicherung der ersten und zweiten Säule. Bereits ab 2027 würde die AHV mit einem Umlagedefizit von mehr als einer Milliarde Franken wieder in Schieflage geraten, so die IHK. Der Ausbau der AHV für Neurentner anstelle einer finanziellen Stabilisierung sei nicht vertretbar. Die Rentenreform bringe zudem einen weiteren Regulierungsschub in der beruflichen Vorsorge und in der AHV. Der ­bürokratische Aufwand steige sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Vorsorgeeinrichtungen. Personen bis und mit ­Jahrgang 1973 profitieren als Übergangsgeneration von einer Besitzstandsgarantie. Die Bevölkerung ab Jahrgang 1974 trage die finanziellen Lasten der Reform. Die IHK Thurgau lehnt diese Lastenverteilung ab. (red)

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