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IHK empfiehlt nur Neue zur Wahl

WEINFELDEN. Wie der Gewerbeverband portiert auch die Industrie- und Handelskammer Thurgau zwei Spitzenkandidaten für die Nationalratswahlen. Dabei handelt es sich um IHK-Präsident Christian Neuweiler (FDP) und Vorstandsmitglied Ruedi Heim (CVP).

WEINFELDEN. Wie der Gewerbeverband portiert auch die Industrie- und Handelskammer Thurgau zwei Spitzenkandidaten für die Nationalratswahlen. Dabei handelt es sich um IHK-Präsident Christian Neuweiler (FDP) und Vorstandsmitglied Ruedi Heim (CVP). Weiter unterstützt werden Hansjörg Brunner (FDP), Diana Gutjahr (SVP) und Hermann Hess (FDP). Brunner und Gutjahr sind die Spitzenkandidaten des Gewerbeverbands. Für die Wahl in den Ständerat empfiehlt die IHK die beiden Bisherigen Roland Eberle (SVP) und Brigitte Häberli-Koller (CVP).

Die Wahlempfehlung der IHK ist mit konkreter Unterstützung verbunden: Laut IHK-Direktor Peter Maag wird der Verband eine Plakat- und Inseratekampagne lancieren. Im Vordergrund stehen dabei die Spitzenkandidaten, die übrigen Empfohlenen werden aber ebenfalls genannt.

Thomas Böhni verärgert

Pikant an der IHK-Wahlempfehlung ist, dass unter den Empfohlenen keine bisherigen Nationalräte sind. GLP-Nationalrat Thomas Böhni reagierte gestern erbost. Er hatte erwartet, dass er von der IHK unterstützt wird, weil er Unternehmer sei. Er habe schliesslich vier Firmen aufgebaut. «Gibt es für die IHK gute und schlechte Unternehmer?» fragt er in einer Mitteilung. Die IHK sei so nicht mehr Sprachrohr der Thurgauer Wirtschaft, sondern nur noch der Verbandsmitglieder.

Die IHK habe dieses Mal bewusst auf einen engen Kandidatenkreis fokussiert, sagt dazu Direktor Maag. Berücksichtigt worden seien nur Kandidierende, die erstens Mitglieder der IHK sind und zweitens einer der grossen bürgerlichen Parteien angehören. Beides sei bei Böhni nicht der Fall. Die striktere Linie für die Wahlempfehlung soll verhindern, dass sich die IHK verzettelt – und am Ende mehr Kandidaten empfiehlt, als eigentlich Sitze zu vergeben sind. (wid)

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