«Ich kandidiere für den Grossen Rat»

Könnten die Frauenfelder entscheiden, wären Sie Nationalrätin. Sind Sie überrascht? Ich habe in der Stadt ja nur sieben Stimmen mehr erhalten als Edith Graf-Litscher. Es ist also auch etwas Zufall. Aber ich hatte schon gehofft, in Frauenfeld und Region viele Stimmen zu machen.

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Marianne Sax Nationalratskandidatin SP (Bild: Nana do Carmo)

Marianne Sax Nationalratskandidatin SP (Bild: Nana do Carmo)

Könnten die Frauenfelder entscheiden, wären Sie Nationalrätin. Sind Sie überrascht?

Ich habe in der Stadt ja nur sieben Stimmen mehr erhalten als Edith Graf-Litscher. Es ist also auch etwas Zufall. Aber ich hatte schon gehofft, in Frauenfeld und Region viele Stimmen zu machen.

Wo sehen Sie die Gründe, dass Sie Graf-Litscher überflügelt haben? Auch sie wohnt hier.

Ich bin mit meinem Buchladen mitten in der Stadt präsent, das hilft. Zudem stehe ich für Kulturpolitik, das habe ich während fast zehn Jahren im Frauenfelder Gemeinderat bewiesen. Und ich darf sagen, dass ich einige Panaschierstimmen erhalten habe, auch aus dem bürgerlichen Lager.

Kandidieren Sie 2016 nun auch für den Grossen Rat?

Ja. Ich wurde angefragt. Und ich habe gesagt, dass ich kandidiere, wenn ich bei den Nationalratswahlen ein gutes Resultat mache.

Geht es nach den Frauenfeldern, hätte die FDP auf Kosten der SVP einen zweiten Sitz und Kaspar Schläpfer würde nach Bern fahren. Gefiele Ihnen das?

Noch lieber hätte ich natürlich zwei Sitze für die SP. Kaspar Schläpfer ist aber ein Konsenspolitiker. Als solche sehe ich mich auch. (mz)