«Ich habe mir einen Motocross-Töff gekauft»

Ueli Herzog, was wollten Sie als Kind werden? Ueli Herzog: Ich wollte Motorradmechaniker werden. Leider war mein Vater davon nicht begeistert. Da er bereits ein Transportunternehmen hatte und bei den Käsereien Rahm abholte, war es naheliegend, dass ich in seine Fussstapfen trat.

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Die Milch ist im Tank. Ueli Herzog kann den Schlauch versorgen. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Die Milch ist im Tank. Ueli Herzog kann den Schlauch versorgen. (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Ueli Herzog, was wollten Sie als Kind werden?

Ueli Herzog: Ich wollte Motorradmechaniker werden. Leider war mein Vater davon nicht begeistert. Da er bereits ein Transportunternehmen hatte und bei den Käsereien Rahm abholte, war es naheliegend, dass ich in seine Fussstapfen trat.

Was haben Sie sich von Ihrem ersten Lohn gekauft?

Herzog: Von meinem ersten Lohn habe ich mir einen Traum erfüllt und mir einen Motocross-Töff gekauft.

Würden Sie Ihren heutigen Beruf erneut erlernen?

Herzog: Ja, ich würde mich wieder für die Transportbranche entscheiden. Ich habe Freude daran, Lastzüge zu fahren und unterwegs zu sein.

Welche besonderen Fähigkeiten bringen Sie für diese Aufgabe mit?

Herzog: Ich bin sehr zuverlässig und sehr pünktlich. Die Bauern können sich auf mich verlassen. Auch mein Auftraggeber, die Thur Milch Ring AG.

Welches sind die Schattenseiten Ihres Jobs?

Herzog: Ich muss auch an den Wochenenden arbeiten und im Winter. Wenn es viel Schnee hat, ist es nicht einfach, mit unseren Lastzügen zu den oftmals abgelegenen Höfen zu gelangen. Meistens müssen wir Schneeketten montieren.

Was ist das schönste Lob, das Sie jemals bekamen?

Herzog: Dazu fällt mir gerade nichts ein.

Wie überstehen Sie den Tag: Schoggi oder Pausenbrot?

Herzog: Ich komme gut durch den Tag, weil ich jeden Morgen ein feines Znünibrötli esse.

Was würden Sie machen, wenn Sie Lottomillionär wären?

Herzog: Den Lottogewinn würde ich auf jeden Fall mit meinen drei Söhnen teilen.

Was machen Sie sonntags?

Herzog: Da wir 365 Tage im Jahr die Milch bei den Bauern abholen, arbeite ich oft sonntags. Wenn ich keine Milch transportiere, besuche ich Motocross-Veranstaltungen in ganz Europa.

Sind Sie eher ein Teamplayer oder ein Einzelkämpfer?

Herzog: Ich bin klar ein Einzelkämpfer.