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«Ich habe grad keine Träume – meinen lebe ich jetzt schon»

Nachgefragt bei Caroline Mazenauer (21) – Tänzerin bei «Saturday Night Fever»
Caroline Mazenauer übt bereits die richtige Pose. (Bild: Andy Mettler/PD)

Caroline Mazenauer übt bereits die richtige Pose. (Bild: Andy Mettler/PD)

Caroline Mazenauer aus Egnach macht ab dem 19. Juli beim Open-Air-Musical «Saturday Night Fever» auf der Walenseebühne mit. Hier spricht sie über Nervosität, ihre Tränen am Casting und darüber, was in den 70er-Jahren besser war als heute.

Frau Mazenauer, haben Sie die 70er-Moves schon drauf?

Es kommt langsam. Wir proben viel, manchmal vom Morgen bis spät in die Nacht hinein. Aber alles macht so viel Spass.

In der Nacht vor dem Casting werden Sie auch nicht viel geschlafen haben.

Das fing schon zwei Tage vorher an (lacht). Es war ja mein erstes Casting in meinem Leben. Dass ich während meiner Tanzausbildung überhaupt zu einem Vortanzen eingeladen wurde, konnte ich fast nicht glauben.

Anscheinend haben Sie Ihre Nervosität gut versteckt.

Ich weiss nicht, wie. Da bist du in diesem Raum voller Leute, hast fast keinen Platz und denkst die ganze Zeit: Die sind alle so verdammt gut hier.

Was haben Sie richtig gemacht?

Ich habe die Ruhe bewahrt und mir gesagt: Jetzt machst du einfach. Das Wichtigste dabei ist, dass man Spass hat und sich nicht verkrampft.

Über 1000 Darsteller haben sich fürs Musical beworben, sie gehören zu den 27 Auserwählten. Sind Tränen geflossen?

Natürlich. So etwas hätte ich nie gedacht. Es war ein Kindheitstraum, mal auf der Walensee-bühne zu stehen und bei einer grossen Produktion mitzumachen. Jetzt lebe ich den Traum.

Ihre Leidenschaft galt schon immer dem Tanzen. Trotzdem haben Sie vorher in einer Bank gearbeitet. Nicht gerade zwei verwandte Berufe.

Ich fand es wichtig, eine Lehre zu machen. Ich hätte ja selber nie geglaubt, dass ich Tänzerin werden könnte.

Nun sind Sie es.

Vorerst nur für ein paar Monate. Was nachher kommt, weiss ich auch noch nicht. Einen sicheren Job hast du als Tänzerin nicht. Doch zu viele Gedanken möchte ich mir nicht machen. Ich bin glücklich, weil ich den ganzen Tag das machen kann, was ich liebe: mich bewegen. Und das will ich auch weiterhin.

Wie hätte es Ihnen gefallen, in den 70ern zu leben?

Was das Tanzen betrifft, waren die 70er sicher eine super Zeit. Heute wird ja fast nicht mehr getanzt im Ausgang. Ich hätte mich sicher wohlgefühlt. (don)

www.walenseebuehne.ch

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