Husky Max darf wieder mit auf Spaziergänge

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Weinfelden Die Quarantäne gegen den Husky, den ein Weinfelder Paar Mitte Juli in die Schweiz eingeführt hat, ist aufgehoben. «Wir sind überglücklich, dass die Geschichte ein gutes Ende nimmt», sagt Hundehalter Stefan Kohler. Seine Freundin und er hatten im Juli an einer deutschen Autobahnraststätte einen Husky, der aus einem türkischen Tierheim stammt, entgegengenommen. Beim Grenzübertritt in die Schweiz kam es jedoch zu Problemen: Einerseits beim Ablesen des Hundechips, anderseits bestanden Zweifel, dass der Hund legal in den EU-Raum eingeführt worden war. In der Folge veranlasste das Veterinäramt, dass Husky Max, aber auch die andern zwei Hunde des Paares das Grundstück in Weinfelden nicht mehr verlassen dürfen. Sofern ein Bluttest beweise, dass der Hund die nötige Anzahl Tollwutantikörper in seinem Blut habe, werde die Massnahme aufgelöst, schrieb das Amt in seinem Entscheid. Die Kosten von 467 Franken hätten die Hundehalter dem Veterinäramt überweisen müssen. Weil sie sich schikaniert fühlten, zahlten sie nichts, liessen stattdessen beim Weinfelder Tierarzt Peter Fretz einen Tollwuttest machen. Dieser hat das Resultat kürzlich ans Veterinäramt weitergeleitet. «Es ist alles in Ordnung», sagt Fretz. Der Hund habe genug Tollwutantikörper im Blut. Gestern erhielt Kohlers Freundin einen Anruf vom Veterinäramt: Die Quarantäne ist aufgehoben, Max und die anderen zwei Huskys dürfen ab sofort das Grundstück verlassen. Heute oder morgen sollte das Weinfelder Paar den definitiven Entscheid noch schriftlich bekommen. Dann wird es wohl erfahren, ob das Veterinäramt seine Umtriebe doch noch in Rechnung stellt. (don)