Hundehalter vor Bundesgericht abgeblitzt

LAUSANNE. Zwei Hundehalter kamen ihrer Pflicht zur Bezahlung der Hundesteuer für ihre neun Hunde für die Jahre 2009 und 2010 trotz Mahnung nicht nach.

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LAUSANNE. Zwei Hundehalter kamen ihrer Pflicht zur Bezahlung der Hundesteuer für ihre neun Hunde für die Jahre 2009 und 2010 trotz Mahnung nicht nach. Der Gemeinderat der politischen Gemeinde Wuppenau beschloss daher, die neun Hunde bis zur Erfüllung der Hundesteuerpflicht in einem Tierheim unterzubringen. Den dagegen erhobenen Rekurs der beiden Hundehalter wies das Departement für Inneres und Volkswirtschaft im letzten Juni ab.

Kostenvorschuss nicht geleistet

Gegen diesen Entscheid erhoben die beiden Hundehalter Beschwerde ans Thurgauer Verwaltungsgericht. Dieses wies das Gesuch der Hundehalter, ohne Kosten prozessieren zu können, ab und verlangte einen Kostenvorschuss von 900 Franken. Weil dieser Betrag nicht geleistet wurde, trat das Verwaltungsgericht schliesslich nicht auf die Beschwerde der Hundehalter ein.

Begründung nicht ausreichend

Vergeblich haben sich die Hundehalter auch ans Bundesgericht gewandt. Mangels ausreichender Begründung trat der Präsident der zuständigen Abteilung im vereinfachten Verfahren ebenfalls nicht auf die Beschwerde der Hundehalter ein. Diese müssen die Kosten von 500 Franken für das Verfahren vor Bundesgericht bezahlen. Urs-Peter Inderbitzin

Urteil 2C_28/2013

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