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HÜTTWILEN: Mit angezogener Handbremse

Die Sekundarschule informiert über den Stand des blockierten Projekts der neuen Sporthalle. Ausserdem erwartet die Behörde einen Entscheid des Regierungsrates zur Zugehörigkeit von Dettighofen.
Christine Luley
«Vom Neubau werden wir nichts mehr haben», sagten die 3.-Sek-Schülerinnen. (Bild: Christine Luley)

«Vom Neubau werden wir nichts mehr haben», sagten die 3.-Sek-Schülerinnen. (Bild: Christine Luley)

Christine Luley

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

Das Interesse der Bevölkerung an der Schule scheint gross zu sein, 90 Personen wollen mehr wissen und haben sich am Montagabend im Singsaal getroffen. Die Schülerband von Stefan Leiprecht sorgte für eine frische musikalische Einstimmung. Positiv ging es darauf weiter. «Der Sek Hüttwilen geht es gut», stellte Schulleiter Marcello Indino fest. Am Beispiel des Schiffs des Theseus tauchte er kurz in die Antike und beleuchtete die Streitfrage der Philosophen um die Weiterentwicklung. Indino suchte nach der Antwort auf die Frage: «Was macht die Identität einer Schule aus, wenn sich alles verändert oder Einzelteile ausgetauscht werden?» Er ist überzeugt, dass die 18 Lehrer, welche die Schule gestalten, mit ihren 2809 Monaten Berufserfahrung gut gerüstet sind, den neuen Lehrplan mit seinen 501 Seiten erfolgreich umzusetzen.

Ein gewichtiger Punkt der Infoveranstaltung war das Budget 2018, das erstmals nach HRM2, dem Harmonisierten Rechnungslegungsmodell 2, aufgestellt wurde. Denn bis spätestens Rechnungsjahr 2018 müssen die Gemeinden im Kanton Thurgau dieses neue System eingeführt haben. Priska Straub erläuterte die wesentlichen Punkte. Wegen der Umstellung könne das Budget 2018 nicht einfach dem von 2017 gegenübergestellt werden. Die Finanzverwalterin erklärte, dass die «Artengliederung» als Grundlage für die Beurteilung diene. Das vorgelegte Budget geht von einem gleichbleibenden Steuerfuss von 36 Prozent aus. Dem Aufwand von 4,82 Millionen Franken steht ein Ertrag von 4,8 Millionen Franken gegenüber, was einen Verlust von knapp 20000 Franken bedeutet.

«Sobald es losgeht, steht die Halle in zehn Monaten»

Doch es gab nicht nur positive Dinge zu berichten. Eigentlich müssten die Bauarbeiten für die Sporthalle Burgweg in vollem Gang sein. Martin Hübscher, der Präsident der Baukommission, informierte, dass beim Verwaltungsgericht eine Beschwerde gegen die Vergabe der Baumeisterarbeiten eingegangen ist. «Genauere Angaben können wir nicht machen.» Denn es handle sich um ein laufendes Verfahren.

Weil das länger dauern kann, steht die bisherige Turnhalle immer noch. Man habe eine Bauruine vermeiden und den auswärtigen Interimsturnbetrieb nicht unnötig verlängern wollen. «Vom Zeitpunkt, wo wir den Pickel hineinhauen, dauert es zehn Monate bis zum Bezug», prognostizierte Hübscher. «Wir sind mit allem auf Stand-by.»

Doch noch einen Wechsel nach Pfyn?

Schulpräsident Fredy Himmelberger gab sich zuversichtlich und verwies auf das Leitbild der SSG, das da lautet: «Zukunftsorientiert, nachhaltig und mit Freude». Sorge hingegen bereitet ihm der mögliche Schulkreiswechsel von Dettighofen nach Pfyn. Um den Standard halten zu können, sei man auf eine gewisse Schülerzahl angewiesen und gehe fürs 2018 von 140 Schülern aus. Man warte auf den Entscheid des Regierungsrates, wobei er auf ein positives Ergebnis hofft.

Die Situation mit Uerschhausen sei bekannt, beantwortet er die Frage nach den beiden Schulstandorten. Doch eine Baustelle reiche ihm im Moment. Zwar gehört der Ort politisch zu Hüttwilen. Kindergärtler und Primarschulkinder besuchen aber den Unterricht in Neunforn und später gar die Sekundarschule in Stammheim.

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