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HÜTTWILEN: Genuss mit Sicht auf die Alpen

Das neue «Hagschnurer» zog übers Wochenende viele Neugierige an. Im Café und Laden des Hofs gilt für alle Selbstbedienung.
Das Ambiente im Innern des neuen «Hagschnurer Kaffees». (Bild: Evi Biedermann)

Das Ambiente im Innern des neuen «Hagschnurer Kaffees». (Bild: Evi Biedermann)

«Ist doch wunderbar, jetzt hat Hüttwilen ein Café». Dieser freudigen Bemerkung einer Besucherin hätte wohl an der Eröffnung des «Hagschnurer Kaffee» manch einer zugestimmt, wenn er sie denn gehört hätte. Vielleicht sogar hinzugefügt: «Und was für eins.» Aus den einstigen Ställen für Pferde und Schweine ist in den letzten Monaten ein stilvoller Raum entstanden, der am Wochenende auf viel Bewunderung und Ansturm stiess.

Am Samstag gab es zeitweilig keine freien Sitzplätze mehr. Zu stören schien das niemanden, denn umsehen konnte man sich ja trotzdem. Oder draussen die Zeit mit Dani Bauer überbrücken, der für die Gäste Crêpes zubereitete.

Keine importierten Ausdrücke

Die Bezeichnung «Kaffee» ist übrigens ein bewusster Entscheid. «Wir produzieren hier und bieten regionale Produkte an», sagt Daniel Bauer. Konsequenterweise gilt das Importverbot denn auch für die Sprache. In den Umbau integriert ist auch der seit Jahren bestehende Hofladen. Früher war er draussen, jetzt hat er einen prominenten Platz und ist zen­traler Teil des Umbaukonzepts. Hier wird das hofeigene Obst von zwei Hektaren Land verkauft, ebenso Eier, getrocknete Früchte, Honig sowie Produkte von regionalen Produzenten.

Der Hagschnurer Hof liegt hoch über Hüttwilen und ist umgeben von Obstbäumen, Wald und zahlreichen Wanderwegen. Zehn Sitzplätze bieten nun die Option zum Verweilen und etwas zu sich zu nehmen. Ein Kaffeevollautomat liefert Kaffee, heisse Schokolade und Wasser für Tee. Dazu gibt es Kuchen und kleine Naschereien. Und bei klarem Wetter ein prächtiger Ausblick auf die Alpen. Weitere 30 Sitzplätze gibt es im Kaffee nebenan, das jedoch nur für spezielle Events zugänglich ist. Etwa ein Konzert in der angrenzenden Scheune, eine Lesung oder ein Anlass im Advent, wie das bereits der Fall war. Der Hof habe viel Potenzial, sagt Daniel Bauer. «Wir versuchen nun, an diesem wunderbaren Fleck etwas Schönes und Nachhaltiges aufzubauen.» (bie)

Der Hofladen ist von Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr in Selbstbedienung geöffnet, am Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

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