Hüttlinger Fest muss sich neu organisieren

Nach dem Tod von Festwirtschaftschef Max Aus der Au engagiert das Hüttlinger Fest eine Catering-Firma.

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Max Aus der Au, 1952–2013. (Bild: Reto Martin)

Max Aus der Au, 1952–2013. (Bild: Reto Martin)

HÜTTLINGEN. Der 61jährige Max Aus der Au war die Idealbesetzung für das Ressort Festwirtschaft von «hüttlingen2013.ch». Der langjährige Geschäftsführer der St. Galler Firma Säntis Catering war hauptberuflich für die kulinarische Versorgung der Olma-Besucher zuständig. Am 4. Juni starb Aus der Au unerwartet. Sein Tod sei ein Schock gewesen, sagt OK-Präsidentin Anna-Rita Dutly. Aus der Au habe sich temperamentvoll engagiert. «Wenn er zu etwas Ja gesagt hatte, dann war er voll dabei.»

Im OK seien sie zuerst «wie gelähmt» gewesen, «dann haben sich alle reingekniet». Sie habe einige schlaflose Nächte gehabt, sagt die OK-Präsidentin. Inzwischen sei die Festwirtschaft neu organisiert. «Ich sehe einen Lichtstreifen am Horizont.» Eine Cateringfirma liefert die Menus; die Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss. Das OK sorgt mit seinen Helfern selber für die so genannte kleine Karte. Lisbeth Hofer, die mit Aus der Au die Einsatzplanung machte, übernimmt die Koordination der verschiedenen Bereiche. Anna-Rita Dutly rechnet mit einer Budgetüberschreitung. Denn die Eigenleistung von Max Aus der Au fällt weg. Auch Infrastruktur und Ausrüstung wie beispielsweise Porzellan-Geschirr muss das OK jetzt anders beschaffen. Die Säntis Gastronomie habe ihre Hilfe angeboten, sagt Dutly. «Doch sie hat selber das Problem, dass sie Max ersetzen muss.» (wu)