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HOMBURG: Geldhahn auf für Schule und Alter

Die Stimmbürger der Primarschulgemeinde genehmigten den Baukredit von 3,44 Millionen Franken für den zusätzlichen Pavillon. Und auch die Politische Gemeinde stiess mit ihren Projekten auf Zustimmung.
Margrith Pfister-Kübler
Die Visualisierung mit dem Siegerprojekt des Ersatz- und Erweiterungsbaus Pavillon in Hörhausen. (Bild: PD/Bischoff Kopp)

Die Visualisierung mit dem Siegerprojekt des Ersatz- und Erweiterungsbaus Pavillon in Hörhausen. (Bild: PD/Bischoff Kopp)

Margrith Pfister-Kübler

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

Gleich zwei ausserordentliche Versammlungen mit emotionalem und kapitalem Inhalt gingen am Mittwochabend in der Turnhalle Hörhausen über die Bühne. Der Aufmarsch an Stimmbürgern war enorm. Die Stühle reichten nicht mehr aus, es wurden Bänke herbeigeschleppt: 256 Stimmberechtigte sind gekommen.

Herzblut sei der Treibstoff der Schule, um das Umfeld für die Zukunft der Kinder optimal zu gestalten, betonte Schulpräsidentin Gaby Herzog zur Begrüssung. Denn die Primarschulgemeinde Homburg weist seit 2015 ein erfreuliches Wachstum der Schülerzahlen auf. Im Zeitraum 2013 bis 2020 wuchsen die Schülerzahlen von 120 auf 167 Schüler, das sind 39 Prozent. Der Anstieg der Schülerzahlen und die heutige baulich zum Teil überalterte Infrastruktur wurden detailliert ausgezeigt. Statistiken von Bund, Kanton und Gemeinde belegen, dass es allen Grund gibt, die Attraktivität Homburgs hochzuhalten. Finanzen, bauliche Details, Schülerzahlen, mögliche Risiken: Alles wurde durchleuchtet, sämtliche Zahlen offengelegt.

Die Behörde versicherte, dass nach aktuellem Planungsstand keine Steuererhöhung erforderlich sein werde. Der Verpflichtungskredit beträgt 3,44 Millionen. Bei Ablehnung des Kredites verliere die Schulgemeinde 350000 Franken und ein Neubau werde mit grosser Wahrscheinlichkeit teurer. In diesem Szenario sei eine Steuererhöhung wahrscheinlich.

Zweifel an Prognosen zu Schülerzahlen

Gemurmel im Saal und dann folgten Voten von Stimmbürgern: Als überrissen wurde das Projekt bezeichnet, bezweifelt wurden auch die errechneten Schülerzahlen. «Unsere Kosten sind vergleichbar mit den Nachbargemeinden.

Ausserdem gehören wir zu den Gemeinden mit dem grössten Wachstum», betonte Vizeschulpräsident Daniel Bühr. «Riesenkompliment an die Schulbehörde» und weitere Pro-Argumente wurden von Applaus begleitet. Stimmbürgerin Petra Tschanz stellte den Antrag auf geheime Abstimmung und bekam mit 115 Ja Zustimmung.

Die Behörde war darauf vorbereitet. Die Stimmzettel für die geheime Abstimmung wurden ausgeteilt. Das Ergebnis: 158 sagten Ja zum Baukredit, 92 waren dagegen. «Herzlichen Dank für das Ja», dankte Schulpräsidentin Gaby Herzog. Stürmischer Applaus und Freuden-Gejohle ertönte.

Und bevor die Versammlung zur Politischen Gemeinde mit 44 Stimmbürgern weniger eröffnet wurde, verabschiedete die Schule Behördenmitglied Dominique Bösch mit Blumen und herzlichen Worten. Sie war seit 2013 für die Schulbehörde tätig.

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