Holzereisaison steht vor der Tür

Mit dem Einzug von Herbst und Winter stehen auch im Thurgauer Wald vielerorts die wichtigsten Holzereiarbeiten des Jahres bevor.

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FRAUENFELD. Für den Waldeigentümer ist es wichtig, sich bereits früh im Herbst mit der Holzernte beziehungsweise der Waldpflege zu befassen und mit dem Revierförster Kontakt aufzunehmen.

Restholz liegen lassen

Wie das Forstamt des Kantons Thurgau mitteilt, ist die Situation auf dem Holzmarkt nach wie vor schwierig. Die Waldbesitzer sollten aber ihren Beitrag zum Erhalt der einheimischen Holzindustrie leisten. Deshalb ruft das kantonale Forstamt die Waldbesitzer auf, Holz zu nutzen und Rundholz bereitzustellen. Einerseits ist das Energieholzpotenzial in Zeiten der Förderung von erneuerbaren Energien verstärkt zu nutzen. Andererseits ist Restholz für die Artenvielfalt und den Nährstoffhaushalt des Waldes wichtig. Im übrigen sollten – sofern es bezüglich des Sicherheitsrisikos vertretbar ist – dürre Bäume stehen bleiben. Die Revierförster können diesbezüglich beraten.

Nie allein im Wald arbeiten

Das Forstamt ruft die Waldeigentümer auf, ihren Wald zu bewirtschaften und die einheimische Holzindustrie auch in diesen schwierigen Zeiten mit Rundholz zu beliefern. Für alle Fragen um den Wald steht der zuständige Revierförster gerne für Beratungen zur Verfügung. Auch für Informationen über den Holzabsatz ist er ein Ansprechpartner. Das Forstamt fordert dazu auf, aus Sicherheitsgründen nie alleine im Wald zu arbeiten. (id/red.)