Hoffen auf die Wiler

An der Rickenbacher Kirchenversammlung wünschten die Stimmbürger erneut eine Fusion mit Wil.

Simon Dudle
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Kirchenpflegerin Monika De Simone und Präsident Hans Imbach. (Bild: Simon Dudle)

Kirchenpflegerin Monika De Simone und Präsident Hans Imbach. (Bild: Simon Dudle)

RICKENBACH. Bereits vor zwei Jahren hatten die katholischen Stimmbürger Rickenbachs an einer Grundsatzabstimmung deutlich gemacht, dass sie eine Fusion mit Wil befürworten. Dies wurde auch am Freitag im katholischen Pfarreiheim zum Ausdruck gebracht. «Diese Fusion wird nötig. Bei einem Wegzug des Gemeindeleiter-Ehepaars Zimmermann wird das Bistum Basel diese Stelle nicht ersetzten. Unser Leben ist nach Wil ausgerichtet», machte Präsident Hans Imbach deutlich.

Ohne Plan B

Den Rickenbachern bleibt nichts anderes übrig, als auf die Wiler zu hoffen. Diese treffen sich am 4. April zu einer Orientierungsversammlung und führen acht Tage später ebenfalls eine Grundsatzabstimmung durch. Kommt dort ein Nein, dann ist die Fusion vom Tisch. «Es gibt keinen Plan B», sagt Rickenbachs Gemeindeleiter Gerd Zimmermann. Sagen die Wiler Ja, dann kommt es am 8. Dezember dieses Jahres in beiden Gemeinden zur Abstimmung, die jeweils an der Urne durchgeführt werden.

Heizung steigt immer wieder aus

Bei einem beidseitigen Ja übernimmt ab dem 1. August 2014 der Wiler Stadtpfarrer Roman Giger und sein Team die pastorale Verantwortung, ehe Rickenbach ab dem 1. Januar 2015 neben Wil, Bronschhofen, Wilen und Dreibrunnen der fünfte Seelsorgebereich sein wird.

Die Rickenbacher hoffen nicht nur auf Wil, sondern auch auf die Heizung in der eigenen Kirche. Diese bleibt im Durchschnitt einmal monatlich wegen technischer Probleme kalt, weshalb nun ein Notfallplan erarbeitet wird, wie man bei einem definitiven Ausstieg vorgehen will.

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