Höherer Anteil an Spitalkosten

FRAUENFELD. Der Regierungsrat hat den Anteil des Kantons Thurgau an die stationären Behandlungskosten in den Spitälern per 2017 auf neu 55 Prozent festgesetzt, schreibt er in einer Mitteilung. Das entspricht einer Erhöhung um zwei Prozentpunkte.

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FRAUENFELD. Der Regierungsrat hat den Anteil des Kantons Thurgau an die stationären Behandlungskosten in den Spitälern per 2017 auf neu 55 Prozent festgesetzt, schreibt er in einer Mitteilung. Das entspricht einer Erhöhung um zwei Prozentpunkte. Die Kosten für die stationäre Behandlung werden vom Kanton und den Versicherern gemäss dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung anteilsmässig übernommen. Bisher konnten Kantone, deren Durchschnittsprämie für Erwachsene die schweizerische Durchschnittsprämie unterschreitet, ihren Anteil an Behandlungskosten im Spital zwischen 45 und 55 Prozent festlegen. Ab dem Jahr 2017 muss der Anteil jedoch aufgrund gesetzlicher Vorgaben auf mindestens 55 Prozent angehoben werden. (red.)