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Höchstgeschwindigkeit in Socken

GERLIKON. 70 Kinder und zwei Prominente wagten sich am Sonntag in Seifenkisten von Gerlikon hinunter nach Frauenfeld. Stilexperte Jeroen van Rooijen zog dafür sogar seine Schuhe aus.
Andreas Taverner
Mit Krawatte und Helm: Jeroen van Rooijen jubelt im Ziel. (Bild: Andreas Taverner)

Mit Krawatte und Helm: Jeroen van Rooijen jubelt im Ziel. (Bild: Andreas Taverner)

«Marco, heute aber keine Kegel umfahren», ertönte es am Sonntagmorgen früh im Fahrerlager. Da die ganze rund 900 Meter lange Strecke von Gerlikon hinunter nach Frauenfeld (Heerenberg) neu ist, fehlten allerdings Erfahrungswerte.

Die neue Strecke, über 400 Besucher und ein Stilexperte, der das Rennen in Socken absolviert, kennzeichneten das 32. Seifenkistenrennen von Gerlikon nach Frauenfeld. Der schnellste Frauenfelder, Sasha Keller, eroberte in einem herausfordernden Rennen den guten vierten Platz.

Pechvogel verliert Schraube

Urs Nägeli, technischer Delegierter, bestätigte, dass die neue Strecke anspruchsvoll sei. «Gerade im letzten Teil sind Geschwindigkeiten von bis 50 bis 55 Kilometer pro Stunde möglich.»

Diverse kleine Pannen, darunter ein Stromausfall, verzögerten den Start. Der erste von rund 70 Fahrern, David Brunner aus Frauenfeld, erreichte nach einer turbulenten Fahrt wohlbehalten das Ziel. Zum Pechvogel des Tages wurde im drittem Lauf Julia Schneeberger aus Faoug, die am linken Rad eine Schraube verlor und nicht mehr weiterfahren durfte.

Da erging es den prominenten Teilnehmern Luca Ruch, Mister Schweiz 2011, und Jeroen van Rooijen besser. «Meine Schuhe fanden in der Seifenkiste keinen Platz, weshalb ich in Socken die Strecke absolvieren musste» erklärte Stilexperte Jeroen van Rooijen. Er fotografierte viel, weil Bilder einfach spannender seien als Geschriebenes. «Diese Woche bei Radio SRF3 wird ziemlich streng», sagte er. Täglich gibt der Thurgauer diese Woche Radiohörern ein persönliches Feedback auf ihre modische Erscheinung.

So wird das nichts

Luca Ruch hatte in der Kiste keine Probleme. «In Frauenfeld kennt mich jeder, da falle ich nicht mehr auf.» Wenn es in den Ausgang geht, sei seine Bekanntheit sowohl hinderlich als auch ein ein Vorteil. «Das kommt auf die jeweilige Situation an», sagt er. Frauen bringt er aber immer noch ins Schwärmen oder wenigstens ins Grübeln, davon war am Pistenrand zu hören: «Ich habe weder Spitzenwäsche an noch die Beine rasiert, so wird das nichts mit Luca Ruch», sagte eine Besucherin zu einer Kollegin.

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