Hochschultag zur Lehrerbildung

kreuzlingen. Am Freitag, dem 11. September, begeht die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) ihren sechsten Jahrestag. Sie nimmt ihn zum Anlass, um über die neuen Wege in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung zu diskutieren.

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kreuzlingen. Am Freitag, dem 11. September, begeht die Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG) ihren sechsten Jahrestag. Sie nimmt ihn zum Anlass, um über die neuen Wege in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung zu diskutieren. Werden die Lehrkräfte heute zu akademisch ausgebildet – oder hilft ein Studium an der PH die Praxis im Lehrberuf besser zu bewältigen? Am Freitagabend um 19 Uhr wird in der Aula der PMS in Kreuzlingen diesen Fragen nachgegangen. Zwar ist das Konzept der pädagogischen Hochschulen von der Nachfrage her erfolgreich.

Doch immer wieder werden Kritiken über eine «Verakademisierung» der Lehrerbildung laut. Prof. Dr. Dorothea Christ, Prorektorin der PHTG, wird in einem Einstiegsreferat den Fragen nachgehen, was die Begriffe «Praxis» und «Akademisierung» eigentlich bedeuten. In der anschliessenden Podiumsdiskussion diskutieren Fachleute unter der Leitung von NZZ-Redaktor Walter Hagenbüchle die bildungspolitischen Konsequenzen. Teilnehmer der Diskussion sind Beat W. Zemp, Zentralpräsident Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH), Dr.

phil. Hans-Rudolf Schärer, Rektor PHZ Luzern, Dr. phil. Esther Kamm, PHZH, Departementsleiterin Sekundarstufe I, und Prof. Dr. Hans Badertscher, Präsident der Diplomprüfungskommission Primarstufe. (red.)