Hoch- und Strassenbauten genehmigt

Offenbar hatten die Kantonsräte ein schlechtes Gewissen bekommen, da sie am Morgen nur das Budget des Departements für Inneres und Volkswirtschaft behandelt hatten.

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Offenbar hatten die Kantonsräte ein schlechtes Gewissen bekommen, da sie am Morgen nur das Budget des Departements für Inneres und Volkswirtschaft behandelt hatten. Nach der Mittagspause gingen die Kantonsräte jedenfalls die Budgets der Departemente für Erziehung und Kultur (DEK), für Sicherheit und Justiz (DJS) und für Finanzen und Soziales (DFS) im Galopp und ohne grosse Diskussionen durch. Knapp 30 Minuten dauerte die Diskussion über die Budgets der drei Departemente. Josef Brägger (GP, Amriswil) kritisierte die geplante Zunahme der Schulevaluationen von 20 auf 28. Die Steigerung sei unverständlich, sagte er.

Die Kantonspolizei wolle die Bestände bis 2016 erhöhen, sagte Norbert Senn (CVP, Romanshorn). Um das Ziel zu erreichen, wolle man in der Polizeischule in Amriswil grössere Klassen bilden, erklärte der Präsident der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission.

Ferner hiess der Grosse Rat das Hochbauprogramm mit Investitionen von 18,9 Mio. Franken ohne Gegenstimmen gut. Das Strassenbauprogramm im Umfang von 31,5 Mio. Franken gab keinen Anlass zu Kontroversen. Keine Opposition gab es gegen den Verkauf eines Landwirtschaftsbetriebs in Hundwil AR an den heutigen Bewirtschafter. (mkn)

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