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Hilfsbereit und konsensorientiert

Mit Erich Forrer ist ein liebenswerter Kamerad von uns gegangen. Sein Leben war geprägt von Kollegialität und Hilfsbereitschaft. Ich hatte das Vergnügen, mit Erich Forrer während 23 Jahren in der Politischen Behörde der Gemeinde Wilen zusammenzu- arbeiten.
Erich Forrer, 1944 – 2012. (Bild: pd)

Erich Forrer, 1944 – 2012. (Bild: pd)

Mit Erich Forrer ist ein liebenswerter Kamerad von uns gegangen. Sein Leben war geprägt von Kollegialität und Hilfsbereitschaft. Ich hatte das Vergnügen, mit Erich Forrer während 23 Jahren in der Politischen Behörde der Gemeinde Wilen zusammenzu- arbeiten.

Als Vermessungstechniker lag es nahe, dass Erich Forrer im Jahre 1980 das Amt des Bauchefs übernahm. Dank seinem Beruf stand das Wort «Genauigkeit» an erster Stelle. Bei der Bildung der Politischen Gemeinde Wilen bekleidete er das Amt des Vizegemeindeammanns. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Wilen schätzten seine Gradlinigkeit wie aber auch seinen verschmitzten Humor. Erich Forrer war kein Parteistratege, sondern ein Verfechter einer konsensfähigen Behörde, um so Mehrheiten zu finden, die in einem Dorf etwas bewirken.

Aber nicht nur als Amtsperson, sondern auch als Mitbürger im Dorf trug Erich Forrer viel zum guten Gelingen bei. Er packte an, wo es etwas zum Helfen gab. Seine Verbundenheit zum Dorf war einmalig, auch wenn er aufgewachsen in Herisau und gebürtiger Toggenburger war, so liebte er das Thurgauer Dorf Wilen sehr. Da ihm die älteren Menschen viel bedeuteten, meldete er sich nach seiner Pensionierung beim Spitex-Verein als Mahlzeitenfahrer. Aber auch seine Enkelkinder bereiteten ihm grosse Freude. Leider war die Pensionierungszeit nicht von grosser Dauer, denn bald machte sich eine heimtückische Krankheit bemerkbar, die ihm sukzessiv seine Kräfte raubte.

Nicht nur seine Gemeinderatskolleginnen und -kollegen, nein das ganze Dorf Wilen verliert mit dem Tod von Erich Forrer einen engagierten und kollegialen Bürger. Und wenn sein Name auch später einmal erwähnt wird, so kommt mir immer das Lied in den Sinn: «Ich hatt' einen Kameraden – einen besseren findest du nicht.»

Martin Giger,

alt Gemeindeammann Wilen

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