«Herzblut für Sport entwickelt»

Während fast drei Jahrzehnten hat Martin Briner als Marketingverantwortlicher der Thurgauer Kantonalbank unzählige Sportprojekte unterstützt. Für sein Engagement wird er als Thurgauer Sportförderer 2008 ausgezeichnet.

Christian Lohr
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Sportförderer 2008: Martin Briner, Marketingverantwortlicher der Thurgauer Kantonalbank. (Bild: Reto Martin)

Sportförderer 2008: Martin Briner, Marketingverantwortlicher der Thurgauer Kantonalbank. (Bild: Reto Martin)

weinfelden. Im Rahmen der kantonalen Sportlerwahl erfolgt die Verleihung des Förderpreises jährlich an Persönlichkeiten im Thurgau, die sich durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit verdient gemacht haben. Von dieser Regelung wurde bisher nur zweimal abgewichen, als die beiden früheren Sportamtschefs Dieter Meile (1982) und Ernstpeter Huber (2003) am Ende ihres Wirkens die Auszeichnung verliehen bekamen. Wie Peter Bär, heutiger Leiter des Sportamtes erklärt, gebe es einen guten Grund, erneut eine Ausnahme zu machen.

«Hopp Thurgau»

Die Wahl zum Sportförderer 2008 ist auf Martin Briner, den scheidenden Marketingverantwortlichen der Thurgauer Kantonalbank, gefallen. «Es kann hier erneut ein Mann geehrt werden, der mehr als nur seinen Job, sondern in dieser Zeit Ausserordentliches für den Sport im Kanton Thurgau getan hat», äussert sich Bär stellvertretend für das Wahlgremium. Briners von den Vorgesetzten klug unterstütztes Engagement sei immer echt gewesen, fachlich kompetent und auch sehr feinfühlig, wie von allen Seiten zu hören ist.

In seiner Art bescheiden, erarbeitete sich der TKB-Vertreter ein hohes Ansehen, weil er sich mit der Bank gerade auch zum Sponsoring von Projekten entschloss, bei denen das Fernsehen und die Zeitungen nicht präsent waren. Die gezielte Förderung der Nachwuchsarbeit in aktuell 13 Verbänden ist das Resultat einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Ins Schwärmen kommt der höchste kantonale Sportkoordinator, wenn er davon erzählt, «dass das laute <Hopp Thurgau!> von Martin Briner an vielen Anlässen zu hören gewesen ist und letztlich auch deutlich macht, wie viel Herzblut er für den Sport entwickelt hat».

Martin Briner trat im Mai 1976 die Stelle als Direktionsassistent bei der Thurgauer Kantonalbank an. Seit 1980 ist er Leiter des Marketingbereichs und heute auch Mitglied des Direktionskaders. In diesen drei Jahrzehnten ist die TKB als bedeutender Partner im Sponsoring von Verbänden, Vereinen und Organisatorin im Bereich von Sport und Kultur in Erscheinung getreten. Briner sei in den Verhandlungen und Gesprächen dank guter Recherche und pragmatischem Denken stets lösungsorientiert ans Werk gegangen, wird ihm beschieden.

Draht zur Basis

Das offene Ohr nicht nur für die grossen Antragsteller, sondern auch für solche mit bescheideneren Wünschen, das habe ihn ebenso immer ausgezeichnet wie sein guter und direkter Draht zur Sportbasis. Die Bank wird er im kommenden Monat verlassen, um sich in den wohlverdienten Ruhestand zu begeben. Die Ankündigung, mit dem Sportförderpreis 2008 ausgezeichnet zu werden, ist für Martin Briner ein wohl unerwartetes verfrühtes Geburtstagsgeschenk, wird er doch am Montag 61 Jahre alt.

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