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HEMISHOFEN: Bollenstein-Korsett für Thurgauer Sockel

Zwei Wochen haben Spezialisten einer Wasserbaufirma nun am südlichen Stützpfeiler der Hemishofer Eisenbahnbrücke gearbeitet.
Ernst Hunkeler
Das erste Pfeilerfundament unter der Hemishofer Eisenbahnbrücke wurde gegen die Strömung gesichert. (Bild: Ernst Hunkeler)

Das erste Pfeilerfundament unter der Hemishofer Eisenbahnbrücke wurde gegen die Strömung gesichert. (Bild: Ernst Hunkeler)

HEMISHOFEN. Der auf Thurgauer Gemarkung gründende Pfeiler der Eisenbahnbrücke Etzwilen-Hemishofen steht nun seit 141 Jahren in der Strömung des Rheins. Diese hat dem Fundament so sehr zugesetzt, dass sich eine Sanierung aufdrängte: Im Auftrag der Stiftung «Eisenbahnbrücke Hemishofen-Etzwilen» – seit 2006 Brückenbesitzerin – nutzte die Wasserbaufirma Strässler-Implenia den derzeit tiefen Rheinpegel, um das vier mal neun Meter messende Sockelfundament mit rund 400 Tonnen Bollensteinen zu umschliessen.

Lasttragende Bauteile vor der Strömung schützen

Auf den drei mächtigen Sockeln setzen die eisernen Pfeiler auf, welche die ganze Last des 555 Tonnen schweren Bauwerks tragen. Keine Frage also, dass die im Rhein stehenden Bauteile nicht einfach den Launen der Strömung überlassen werden können. Mit der entsprechenden Bewilligung des Thurgauer Wasserwirtschaftsamtes wurden aus Teufen-Freienstein 20 Lastwagenladungen mit Steinbrocken ans Rheinufer oberhalb der Brücke gekarrt und deponiert. Dort lud sie der Bagger portionsweise auf einen Dumper, der sie dem Kiesufer entlang zum Pfeiler führte, wo sie wie ein Kragen rund um das Fundament angehäuft wurden. Schon bald werden die beiden anderen Pfeilerfundamente an der Reihe sein, wobei das mittlere exakt auf der Kantonsgrenze, das nördliche auf Schaffhauser Gemarkung steht. Dort wird man allerdings von einem Floss aus arbeiten müssen. Auf dass die Fundamente der denkmalgeschützten Hemishofer Eisenbahnbrücke weitere 141 Jahre der Strömung trotzen werden.

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