Heikle Situationen am Thurgauer Flughimmel

Drucken
Teilen

Luftraum Mehrmals seien sich in den vergangenen Jahren im Anflugbereich des Flughafens Zürich Heissluftballone und Flugzeuge in die Quere gekommen. Das schreibt die «SonntagsZeitung» in ihrer gestrigen Ausgabe. In einem kürzlich von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) publizierten Bericht sei die Rede von einer «unkontrollierten Situation», die als gefährlich eingestuft werde. Eine solche hat sich demnach im vergangenen Sommer über Diessenhofen ereignet. Als ein Businessjet aus einer Wolkenschicht gestochen sei, entdeckte der Pilot plötzlich links von sich einen Ballon. Ebenfalls knapp an einer Katastrophe vorbeigeflogen seien ein Jahr zuvor die Piloten einer Swiss-Passagiermaschine über Wigoltingen. «Der behäbige Ballon befand sich unerlaubt im Anflugbereich, als der Jet mit einer Geschwindigkeit von 130 Metern pro Sekunde in seine Richtung drehte», heisst es im Artikel. Beide Ballonfahrer hätten sich nicht wie vorgeschrieben bei der Flugsicherung gemeldet, bevor sie in die kontrollierte Verkehrszone einfuhren. (sme)