Harlacher sichert sich mit etwas Glück den Titel

FRAUENFELD. Nach vier Schiesstagen ist das 65. General-Weber-Schiessen der Armbrustschützen Frauenfeld zu Ende gegangen. 443 Schützinnen und Schützen aus über 50 Vereinen aus der Schweiz beteiligten sich bei teils hochsommerlichen Bedingungen am traditionellen Schützenfest.

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FRAUENFELD. Nach vier Schiesstagen ist das 65. General-Weber-Schiessen der Armbrustschützen Frauenfeld zu Ende gegangen. 443 Schützinnen und Schützen aus über 50 Vereinen aus der Schweiz beteiligten sich bei teils hochsommerlichen Bedingungen am traditionellen Schützenfest. Die brasilianische Sektion São Paulo hat auch dieses Jahr im Fernwettkampf am Schützenfest teilgenommen. Die Thurgauer kämpften hervorragend und plazierten sich in allen Wertungen in den vorderen Rängen.

Sulgen gewinnt knapp

Im Sektionswettkampf überraschte Sulgen mit einem ausgezeichneten Resultat und gewann knapp vor Herisau-Waldstatt und Vorjahressieger Bürglen. Nur gerade ein Punkt trennten die ersten vier Teams in der Mannschaftswertung. Beringen gewann vor dem punktgleichen Neuwilen. Einen Punkt dahinter folgten Zug und Bürglen.

Die Entscheidung in der Einzelwertung um den General-Weber-Meister verlief spannend und ausgeglichen wie seit Jahren nicht mehr. Nicht weniger als vier Schützen erreichten in den vier massgebenden Stichen und den total 28 Wettkampfschüssen das gleiche Resultat, so dass für die Ermittlung des Siegers das Reglement bei Punktgleichheit entscheiden musste. Der Internationale Renato Harlacher aus Rümlang hatte das Glück auf seiner Seite und gewann vor Eugen Niederberger, Dallenwil, Vorjahressieger Bruno Inauen, Neuwilen, und Leo Hüsser, Baar. (red.)