Happy End für Moschee

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Frauenfeld. Die Islamische Gemeinschaft darf an der Gewerbestrasse 6 in Frauenfeld eine Moschee bauen. Der Stadtrat hat das 1,8-Millionen-Projekt bewilligt. «Wir freuen uns sehr», sagt ein Vereinsmitglied. «Es war ein langer Weg bis dahin.» Der Mann will seinen Namen nicht in der Zeitung lesen – aus Angst vor Vorurteilen. Zwei Jahre hat die Islamische Gemeinschaft Frauenfeld für den Neubau gekämpft. Ein Moschee-Projekt an der Schaffhauserstrasse hinter der Tankstelle A7 West scheiterte bereits, da Anwohner dagegen protestierten. Immobilienverwalter Jürg Hugelshofer bot dem Islamischen Verein darauf ein Grundstück neben der Zuckerfabrik an. «Es gab eine einzige Einsprache, doch wir konnten uns gütlich einigen», sagt Hugelshofer. Ein Anwohner habe nächtlichen Lärm bei den Parkplätzen befürchtet. «Deshalb bauen wir nun einen Erdwall zwischen die Häuser.» (mem)