Halb Gerlikon ist Mitglied

Die Jahresversammlung des Dorfvereins Gerlikon wird zum Publikumsmagneten. Auch sonst ist der Verein gut unterwegs.

Regina Wiesendanger
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Präsidentin Daniela Luginbühl (links) leitet die Versammlung. (Bild: Regina Wiesendanger)

Präsidentin Daniela Luginbühl (links) leitet die Versammlung. (Bild: Regina Wiesendanger)

GERLIKON. Von Rekordzahlen sprach Daniela Luginbühl, Präsidentin des Dorfvereins Gerlikon, als sie vergangenen Freitag zur Jahresversammlung begrüsste – so zahlreich waren die Vereinsmitglieder in die Kapelle Gerlikon gekommen. Sogar die Empore war besetzt.

Zu Rekordzahlen wäre es beinahe auch in der Jahresrechnung des Vereins gekommen. Das Konto der Jahresbeiträge sei kurz explodiert, sagte Kassier Reto Morgenthaler. Durch ein «Gnusch mit Nullen» sei anstelle eines Beitrages und einer grösseren Spende der hundertfache Betrag überwiesen worden. Der Irrtum wurde entdeckt. So weist die Rechnung 2013 denn auch nur einen Gewinn von 1200 Franken aus bei einem Vereinsvermögen von 23 700 Franken. Ein Verlust von 950 Franken resultierte aus der Rechnung 2013 des Vereinslokals, dem «Milchhüsli». Grund dafür sind diverse Investitionen.

Mitglied des Jahres

Vereinsanlässe, wie etwa der beliebte Gerliker Zmorge oder letzten September gar ein Oktoberfest, finden jeweils in der Scheune von Maja Kübler statt. «Ihr Anwesen wurde zur richtigen Festmeile», so Präsidentin Luginbühl mit einem Lachen. Der Vereinsvorstand wählte Maja Kübler zum Mitglied des Jahres 2013 – als Dank für ihre Gastfreundschaft.

Aktiver Verein

Aktuell zählt der Dorfverein 106 Haushalte zu seinen Mitgliedern. Das ist mehr als die Hälfte aller Haushalte in Gerlikon. Es ist ein aktiver Verein. «Lieber ein Fest zu viel als zu wenig, sagte Luginbühl. Zusammen mit dem Quartierverein Ergarten-Talbach führt der Verein am 14. September ein Seifenkistenrennen durch. 100 Kisten sollen von Gerlikon nach Frauenfeld runterrasen. Am 18. Mai, dem nächsten Abstimmungssonntag, organisiert der Dorfverein einen Apéro vor dem Stimmlokal in Gerlikon. Luginbühl appellierte zur persönlichen Stimmabgabe vor Ort – als Beitrag, um den Urnenstandort Gerlikon zu erhalten.

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