Haag will Architekten für die Expo gewinnen

FRAUENFELD. Die Mitglieder der Sektion Thurgau des Schweizer Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) liessen sich von Regierungsrätin Carmen Haag über die Herausforderungen im Departement für Bau um Umwelt informieren.

Drucken
Teilen

FRAUENFELD. Die Mitglieder der Sektion Thurgau des Schweizer Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) liessen sich von Regierungsrätin Carmen Haag über die Herausforderungen im Departement für Bau um Umwelt informieren. «Wir brauchen Gehör beim wohl einflussreichsten Bauherrn im Kanton und wollen mit ihm zusammen die Baukultur prägen», sagte Präsident Reto Mästinger vor seinen 60 Berufskollegen in der Säulenhalle des Regierungsgebäudes. Er forderte faire Löhne für seine Branche, damit auch junge Leute eine lukrative Zukunft in den Berufsfeldern der Architekten und Ingenieure finden. «Von den Bauherren erwarten wir Respekt und Anstand, und wir möchten dieses Vertrauen erwidern», erklärte er.

Expo des Lebensraums

Regierungsrätin Haag informierte unter anderem über das Konzept für die Expo 2027 und seine Auswirkungen auf den Kanton Thurgau. Das Konzept: «Expedition 2027: Drei Landschaften, zwei Welten, ein Abenteuer» des Teams Hosoya Schaefer Architekten hat den Expo-Konzeptwettbewerb gewonnen. Gemäss Haag umfasst das Konzept den Lebensraum und soll von Landschaft, Raum und Ressourcen handeln. Die Expo soll einen nachhaltigen Nutzen haben.

Für die Expo begeistern

In weiteren Schritten muss das Siegerkonzept nun einer Machbarkeitsstudie unterzogen, die Kosten berechnet und das Bewerbungsdossier dem Bund 2019 übergeben werden. Am 5. Juni dieses Jahres entscheidet der Souverän darüber, ob der Kanton Thurgau drei Millionen in dieses Vorhaben investieren will. «Ich bin zuversichtlich, dass diese Abstimmung positiv ausfallen wird, und könnte mir vorstellen, dass auch ihr Verein in diesem Projekt eine gewisse Rolle spielen kann», sagt Haag den SIA-Mitgliedern. Sie sieht in diesem Konzept für die lokale Wirtschaft und den Tourismus eine Chance und fordert die Mitglieder der SIA auf: «Unterstützen Sie diese Idee und begeistern Sie auch andere dafür.» (pd)

Aktuelle Nachrichten