Guter, alter Jazz auf Kopfsteinpflaster

ISLIKON. Die Black Bottom Stompers lockten viel Volk an die Jazzmatinee in den Greuterhof nach Islikon. Begehrt waren aber nicht nur der Sound von der Bühne, sondern auch Würste vom Grill.

Margrith Pfister-Kübler
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Bis auf den letzten Platz war der Innenhof des Greuterhofs besetzt, als die Black Bottom Stompers loslegten. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Bis auf den letzten Platz war der Innenhof des Greuterhofs besetzt, als die Black Bottom Stompers loslegten. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Der mit langen Stoffbahnen sonnengeschützte Innenhof des Greuterhofs war am Sonntagvormittag randvoll mit Besuchern besetzt. Weiteres Publikum hörte in den Räumen der Liegenschaft bei geöffneten Fenstern zu. «Ich habe die Black Bottom Stompers mal gehört und wusste sofort, die passen zu uns in den Greuterhof», sagt OK-Präsident und Greuterhof-Stiftungsrat André Hess. Die Stiftung Greuterhof zeichnet verantwortlich als Veranstalter für die 22. Jazzmatinee im Greuterhof, die einst vom Gewerbeverein und vom verstorbenen Greuterhof-Retter Hans Jossi ins Leben gerufen wurde.

Das Publikum geht mit

Das Publikum zeigte mit immer wieder spontan ausbrechendem begeistertem Applaus, dass die Black Bottom Stompers mit ihrer Musik gefallen. Mit Kornett, Klarinette, Posaune, Sousaphon, Banjo, Waschbrett und Klavier sorgten die Musiker für schwebende Musik, welche die Zuhörer zur Teilnahme einlädt, Sog bildet und Klangraum aufbaut.

Der Greuterhof wurde einmal mehr zum kulturellen und musikalischen Schmelztiegel. Der Hörgenuss wurde mit kulinarischen Köstlichkeiten angereichert. Henry Rüesch und Urs Keller, beide schon vor 22 Jahren dabei, als der Anlass ins Leben gerufen wurde, strahlen: «Rund 5500 Würste habe ich in diesen vielen Jahren gegrillt. Das gibt Routine», lacht Rüesch.

Nicht ohne Zugabe

Zum Schluss konnten Black Bottom Stompers nicht ohne Zugaben von der Bühne. OK-Präsident André Hess zog eine rundum positive Bilanz: «Das Wetter war ideal. Wir können auf eine tolle Jazzmatinee zurückblicken.» Hess lobte die vielen Helferinnen und Helfer, die diesen Traditionsanlass erst ermöglichen.