Gute Momente in Erinnerung behalten

STECKBORN. Zum Auftakt des Steckborner 700-Jahr-Jubiläums wurde am Neujahrstag nach dem ökumenischen Gottesdienst im Gemeindehaus gefeiert. 2013 gibt es in Steckborn so viel zu erleben wie noch nie zuvor.

Margrith Pfister-Kübler
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Stadtammann Roger Forrer überreicht den symbolischen Schlüssel fürs Jubiläumsjahr «700 Jahre Steckborn» an OK-Chef Kurt Krucker. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Stadtammann Roger Forrer überreicht den symbolischen Schlüssel fürs Jubiläumsjahr «700 Jahre Steckborn» an OK-Chef Kurt Krucker. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Mit Alphorn- und Orgelklängen sowie Gedanken zum Thema Heimat stimmte der ökumenische Gottesdienst am Neujahrsabend auf das Steckborner Jubiläumsjahr ein.

In der vollbesetzten reformierten Kirche konnten sich die Menschen darauf einlassen, die Bedeutung und persönliche Wahrnehmung von Heimat im Zusammenhang mit dem Stadtjubiläum speziell zu erspüren. Dazu gehört auch Solidarität mit wenig Privilegierten, was mit der für Primajob bestimmten Kollekte schön gezeigt wurde.

Positive Beachtung

Nach dem Gottesdienst erwarteten im Gemeindehaus zwei Kaminfeger-Glücksbringer, Emanuel Tanner und Norina Bosshard, die feiernden Einwohner. Von Armin Zimmerli gezeichnete Bilder mit Steckborner Häusern schmücken neu die Gemeindehaus-Hallen und fanden positive Beachtung. Mit volkstümlichen Schwyzerörgeli-Klängen erfreuten die Steckborner Yvonne Eigenmann, Pascal, Julia und Margrit Hegglin.

Stadtammann Roger Forrer begrüsste herzlich im Namen des Stadtrates, und alle stiessen aufs neue Jahr an. Das neue Jahr fängt in Steckborn mit dem Jubiläum «Steckborn findet Stadt» an. Forrer verteilte keine Neujahrsbotschaften, sondern blickte aufs 2012 zurück. «Es hat, wie vermutlich jedes Jahr, schöne und schwierige Momente beinhaltet. Ich persönlich versuche jeweils – wie im Militär – die guten Momente in guter Erinnerung zu behalten und die negativen Momente zu vergessen, wenn dies überhaupt möglich ist.» Er listete Eckpunkte im 2012 auf wie: Neubau Wasserreservoir, Umfrage Lindenareal, Deucher-Quai, Schulen, See & Park Hotel Feldbach mit Heizverbund und weiteres mehr. Zu den Aufgaben im 2013 – neben dem Jubiläum 700 Jahre Markt- und Stadtrecht – zählen die Sanierung des Haupthauses im Strandbad und die Planung des Lindenareals.

Vergangenheit und Zukunft

Kurt Krucker, OK-Chef 700 Jahre Stadt Steckborn, kündigte Details des Jubiläumsprogramms an: Die Events, welche das ganze Spektrum von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Steckborns aufzeigen, sollen nicht nur die Steckborner Gemeinschaft festigen, sondern auch nach aussen strahlen, betonte Krucker. Am 10. Januar beginnt die Eiszeit auf dem Seeschulhausplatz mit einem lautstarken Fackelumzug zum Kunsteisfeld.

Am 26. Januar ertönt der Urknall, denn genau zu diesem Datum ist im Jahr 1313 Steckborn zur Stadt ernannt geworden. Ein glänzendes Gewebe an Events gibt es verteilt übers ganze Jahr.

Unter www.steckborn700.ch ist das gesamte Programm aufgelistet.