Gute Basis fürs nächste Jahr

Die 37. Frühjahrsmesse in Frauenfeld ist Geschichte. Mehr Besucher als im letzten Jahr, eine Sonderausstellung als Highlight: Der Messeleiter ist zufrieden.

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Die Gäste informieren sich über gute Pfannen an der Thurgauer Frühjahrsmesse. (Bild: Reto Martin)

Die Gäste informieren sich über gute Pfannen an der Thurgauer Frühjahrsmesse. (Bild: Reto Martin)

FRAUENFELD. Am Sonntagabend hat die 37. Ausgabe der Frauenfelder Frühjahrsmesse auf dem Areal der Zuckerfabrik ihre Tore bereits wieder geschlossen, doch der Veranstalter ist mit dem Besucheraufmarsch zufrieden. «Wir können noch keine abschliessenden Aussagen machen», sagte Messeleiter Sandro Keller am Sonntagnachmittag. «Aber in den ersten Tagen konnten wir bereits mehr Besucher verzeichnen als im letzten Jahr.»

Mehrere Sonderbereiche

Besonders gut angekommen beim Publikum sind die Sonderbereiche. Einerseits die grosse Ausstellung zum 50-Jahr-Jubiläum der Zuckerfabrik – mit Informationen rund um die Zuckerrübe – und deren Verarbeitung. Andererseits aber auch der Gartenbereich. «Im Garten hatten wir sehr viele Besucher, das möchten wir im nächsten Jahr ausbauen», sagte Keller. Ausserdem hätten sie mit der diesjährigen Ausstellung eine gute Basis für das nächste Jahr gelegt. Abseits der Information lockte aber auch das Unterhaltungsprogramm Jung und Alt an. «Das Kinderprogramm mit Basteln und Sandkasten war gut frequentiert», sagte Keller, «ebenso die Abendunterhaltung mit Francine Jordi.»

Konstant trotz Wandel

Über all die Jahre hat sich an der Frühjahrsmesse viel verändert, trotzdem ist alles irgendwie beim alten geblieben. «Früher standen bei der Verpflegung Restaurant mit Menus im Zentrum, heute haben wir viele verschiedene Take aways», sieht Keller die veränderten Essgewohnheiten der Gesellschaft auch an der Messe reflektiert. «Ausserdem gibt es gegenüber früher viel mehr Vorschriften und Abnahmen, zum Beispiel durch die Feuerpolizei.»

Auch die Infrastruktur auf dem Messegelände hat sich gegenüber den Anfängen grundsätzlich geändert, relativ konstant geblieben ist hingegen die Anzahl der Aussteller. «Wir bewegen uns bei 150 bis 200 Ausstellern», sagte Keller. «Es gibt zwar eine gewisse Fluktuation und Veränderung, aber vieles bleibt konstant.»

Im nächsten Jahr möchte er noch mehr Aussteller aus der Region an Bord holen. «Wir haben bereits einige Ideen in petto», verrät Keller. «Doch natürlich ist es zu früh, darüber zu reden.» Eines ist klar: Die Messeleitung ist bestrebt, auch im Frühling 2014 für die Frauenfelder wieder eine attraktive und vielseitige Messe auf die Beine zu stellen. (ssc)

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